<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096</id><updated>2011-04-21T22:19:14.819+02:00</updated><title type='text'>Streiflicht</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://streiflicht.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>50</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112202273457613277</id><published>2005-07-22T10:51:00.000+02:00</published><updated>2005-07-22T10:58:54.580+02:00</updated><title type='text'>Das Streiflicht zieht um!</title><content type='html'>Dies ist der letzte Beitrag im Streiflicht unter dieser Adresse.&lt;br /&gt;Mehr und bessere Funktionen - und damit auch mehr Komfort für die geschätzten Besucher! - haben mich vom &lt;a href="http://www.blogsome.com/"&gt;neugewählten Anbieter&lt;/a&gt; überzeugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Man sieht sich hoffentlich dort!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Freundliche Menschen haben meinem hiesigen Blog mit einer Verlinkung auf ihren Seiten Ehre zuteil werden lassen. Ich hoffe, ihre Freundlichkeit mit einer Änderung der Streiflicht-Adresse nicht über erträgliche Maßen zu strapazieren. ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112202273457613277?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://streiflicht.blogsome.com/' title='Das Streiflicht zieht um!'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112202273457613277'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112202273457613277'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/das-streiflicht-zieht-um.html' title='Das Streiflicht zieht um!'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112194000348000652</id><published>2005-07-21T11:35:00.000+02:00</published><updated>2005-07-21T12:00:03.496+02:00</updated><title type='text'>Der Gaza-Abzug: Zum Scheitern verurteilt?</title><content type='html'>In der schweizerischen Weltwoche schreibt &lt;a href="http://av.rds.yahoo.com/_ylt=A0Je5W5.cN9CGw8A9wGTLaMX;_ylu=X3oDMTBvdmM3bGlxBHBndANhdl93ZWJfcmVzdWx0BHNlYwNzcg--/SIG=12hfiahij/EXP=1122025982/**http%3a//www.hum.huji.ac.il/DINUR/Profs/HU/history/zimmerma.htm"&gt;Moshe Zimmermann&lt;/a&gt; über die Gefahren, die trotz oder wegen des israelischen Abzugs aus Gaza drohen.&lt;a href="http://av.rds.yahoo.com/_ylt=A0Je5W5.cN9CGw8A9wGTLaMX;_ylu=X3oDMTBvdmM3bGlxBHBndANhdl93ZWJfcmVzdWx0BHNlYwNzcg--/SIG=12hfiahij/EXP=1122025982/**http%3a//www.hum.huji.ac.il/DINUR/Profs/HU/history/zimmerma.htm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Die Frage ist, ob ein palästinensischer oder ein israelischer Fanatiker als Erster ein Streichholz an die Lunte hält. Und wenn es um das israelische Lager geht: Auf welcher Seite wird es den ersten Toten geben? Wird es einen brutalen Anschlag auf Palästinenser geben? Wird ein israelischer Soldat, der die Scharon-Politik umsetzt, oder ein Siedler, der einen Soldaten zum Schiessen provoziert, zum Auslöser des grossen Feuers? Die Mehrheit auf beiden Seiten plädiert für Zurückhaltung. Hofft auf einen friedlichen Ausgang dieser Phase. Doch wahrscheinlicher ist ? ein Gewaltausbruch." (Quelle: &lt;a href="http://www.weltwoche.ch/artikel/default.asp?AssetID=11517&amp;amp;CategoryID=66"&gt;weltwoche&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112194000348000652?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112194000348000652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112194000348000652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/der-gaza-abzug-zum-scheitern.html' title='Der Gaza-Abzug: Zum Scheitern verurteilt?'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112193450725328538</id><published>2005-07-21T10:24:00.000+02:00</published><updated>2005-07-21T10:28:27.260+02:00</updated><title type='text'>Lesetipp: Leon de Winter bei spiegel.de</title><content type='html'>Gefunden bei &lt;a href="http://www.senordaffy.de/"&gt;David Harnasch&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,365464,00.html"&gt;Ein fundierter Artikel&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leon_de_Winter"&gt;Leon de Winter&lt;/a&gt; über die Anschläge von London und die europäischen Reaktionen auf den islamistischen Extremismus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112193450725328538?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,365464,00.html' title='Lesetipp: Leon de Winter bei spiegel.de'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112193450725328538'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112193450725328538'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/lesetipp-leon-de-winter-bei-spiegelde.html' title='Lesetipp: Leon de Winter bei spiegel.de'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112185302693091522</id><published>2005-07-20T11:36:00.000+02:00</published><updated>2005-07-20T11:50:26.943+02:00</updated><title type='text'>Lesetipp: Berman-Interview bei typoskript.net</title><content type='html'>Mal wieder verdanke ich den &lt;a href="http://fdog-berlin.de/"&gt;Freunden der offenen Gesellschaft&lt;/a&gt; einen wertvollen Lesetipp:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.welt.de/data/2005/05/31/725499.html"&gt;Paul Berman&lt;/a&gt;,          der der demokratischen Linken Amerikas zugerechnet wird und mit seinem Buch &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/17138.html"&gt;?Terror und Liberalismus?&lt;/a&gt; auch in Deutschland von einem breiteren Publikum wahrgenommen wurde, steht in einem &lt;a href="http://www.typoskript.net/texte/artikel_0007/0007_web.htm"&gt;Interview&lt;/a&gt; dem Jüdischen Internet-Magazin "&lt;a href="http://www.typoskript.net/"&gt;typoskript.net&lt;/a&gt;" Rede und Antwort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bemerkens- und lesenswert, wie folgende Passage vielleicht verdeutlicht, in der er die aus seiner Sicht "dreifache Naivität" vieler Menschen im Westen aufs Korn nimmt:&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 14.4pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 9pt; font-family: Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 14.4pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 9pt; font-family: Verdana;"&gt;"Zum ersten meint man, die Terroristen stellen nur ein kleines Phänomen dar. Vielleicht sind es nur ein paar hundert Leute, die von Polizei und Spezialkräften schnell aufgemischt werden könnten. Dies sollte das Problem lösen. Wenn wir das tun und dann keine Dummheiten anstellen, was wieder ein paar Hundert dazu bringen würde, den Terroristen zu folgen, so wäre das Thema erledigt. Aber das ist in meinen Augen sehr naiv. Denn meiner Einschätzung nach sind die Terroristen selbst nur der radikale, bewaffnete Flügel einer politischen Bewegung, die in Wirklichkeit viele Millionen Anhänger hat. Ein paar Hundert auszuschalten mag eine gute Idee sein, aber das Problem wäre nicht gelöst. Millionen stehen bereit, die derartige Ideen unterstützen. Dies ist die eine Illusion.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 14.4pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 9pt; font-family: Verdana;"&gt;Die zweite Naivität besteht darin, zu glauben, daß es für terroristische Aktionen irgendeinen normalen, rationalen und legitimen Umstand geben müsse, der diese rechtfertigt; daß also die Gewalt der Terroristen etwas Tatsächliches reflektiert und somit einer irgendwie vernünftigen Analyse von Vorkommnissen nachfolgt. Schauen Sie sich beispielsweise die Diskussion um Baraks und Clintons Angebot von Camp David an, dies wurde als inadäquat bewertet. Denn 95% des Landes wären nicht genug, es hätten 97%, 98% oder gar 100% sein müssen. Diese kleine Differenz soll drei Millionen Menschen so verrückt gemacht haben, daß sie keine andere Reaktion sahen als sich und Tausende andere zu töten? Nur wegen ein paar Quadratkilometern Land? Wenn das also nicht der nachvollziehbare Mißstand war, so muß es wohl einen anderen gegeben haben, und beispielsweise die Vereinigten Staaten müssen etwas ganz Schreckliches getan haben, nur haben wir das nicht so recht mitbekommen. Vielleicht, daß die USA nicht genug die Araber unterstützt haben oder daß wir die falschen Araber unterstützt haben oder irgend etwas anderes. Alle suchen nach einem vernünftigen, rationalen Grund, dem nachvollziehbaren Mißstand, der den Terror begründete. Aber in meinen Augen gibt es einige Länder und einige politische Bewegungen, die am besten mit dem Wort ?totalitär? zu beschreiben sind, die beispielsweise auf der Basis mythologischer Einbildung und paranoider Verschwörungstheorien operieren. Dies kann meines Erachtens nach nicht analysiert und verstanden werden, indem &lt;/span&gt;&lt;!--[if gte vml 1]&gt;&lt;v:group id="_x0000_s1032" editas="canvas" style="'position:absolute;left:0;" coordorigin="7342,10252" coordsize="2820,1975" allowoverlap="f"&gt;  &lt;o:lock ext="edit" aspectratio="t"&gt;  &lt;v:shape id="_x0000_s1033" type="#_x0000_t75" style="'position:absolute;left:7342;" preferrelative="f"&gt;   &lt;v:fill detectmouseclick="t"&gt;   &lt;v:path extrusionok="t" connecttype="none"&gt;  &lt;/v:shape&gt;&lt;v:shape id="_x0000_s1034" type="#_x0000_t202" style="'position:absolute;" fillcolor="#eaeaea" stroked="f"&gt;   &lt;v:textbox style="'mso-next-textbox:#_x0000_s1034'"&gt;    &lt;![if !mso]&gt;    &lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"&gt;     &lt;tr&gt;      &lt;td&gt;&lt;![endif]&gt;      &lt;div&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="'margin-bottom:4.0pt'"&gt;&lt;b style="'mso-bidi-font-weight:"&gt;&lt;span style="'font-size:10.0pt;font-family:"&gt;Berman über die ?faschistische? USA:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="'font-size:10.0pt;font-family:"&gt;?Der Schluß, Amerika ist oder wird ein      faschistischer Staat, ist ein wilder Wahn, ein kompletter Unsinn.?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;/div&gt;      &lt;![if !mso]&gt;&lt;/td&gt;     &lt;/tr&gt;    &lt;/table&gt;    &lt;![endif]&gt;&lt;/v:textbox&gt;  &lt;/v:shape&gt;&lt;w:wrap type="square"&gt; &lt;/v:group&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if !vml]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-size: 9pt; font-family: Verdana;"&gt;nach rationalen Begründungen oder materiellen Erklärungen gefahndet wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;span style="font-size: 9pt; font-family: Verdana;"&gt;Die dritte große Naivität besteht bei sehr vielen Menschen darin, daß sie Amerika für faschistisch halten oder aber auf dem Weg in den Faschismus sehen. Dies ist eine Ansicht, die sehr viele Leute außerhalb der Vereinigten Staaten teilen, aber es gibt auch eine gewisse Anzahl Amerikaner, die von dieser Hysterie nach den Anschlägen gefangen sind. Nun hat Bush diese Sicht vielleicht befördert: sein Mangel an Bildung, seine Unfähigkeit zur Kommunikation, seine Weigerung, andere Ansichten zu verstehen und überhaupt seine ?Qualitäten?, die ich für abstoßend halte. Dennoch: Der Schluß, Amerika ist oder wird ein faschistischer Staat, ist ein wilder Wahn, ein kompletter Unsinn." (Quelle: typoskript.net)&lt;br /&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size: 9pt; font-family: Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:-1;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112185302693091522?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.typoskript.net/texte/artikel_0007/0007_web.htm' title='Lesetipp: Berman-Interview bei typoskript.net'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112185302693091522'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112185302693091522'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/lesetipp-berman-interview-bei.html' title='Lesetipp: Berman-Interview bei typoskript.net'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112167927248277825</id><published>2005-07-18T11:32:00.000+02:00</published><updated>2005-07-18T11:34:32.486+02:00</updated><title type='text'>Dichtung und Wahrheit</title><content type='html'>Unter diesem &lt;a href="http://www.ftd.de/pw/de/9750.html?eid=9750"&gt;Link&lt;/a&gt; auf eine Seite der &lt;a href="http://www.ftd.de"&gt;Financial Times Deutschland&lt;/a&gt; findet sich eine recht nützliche, wenn auch noch kleine Sammlung von Politikeraussagen und deren Widerlegung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112167927248277825?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112167927248277825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112167927248277825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/dichtung-und-wahrheit.html' title='Dichtung und Wahrheit'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112143589826023331</id><published>2005-07-15T15:23:00.000+02:00</published><updated>2005-07-15T15:59:01.886+02:00</updated><title type='text'>Ätsch! Selber schuld!</title><content type='html'>In einem &lt;a href="http://www.jungewelt.de/2005/07-15/002.php"&gt;Kommentar&lt;/a&gt; des Herrn Dieter Schubert im ehemaligen FDJ-Blatt, das sich mittels Kleinschreibung des Eigennamens wohl in die Moderne katapultiert zu haben meint, liest man Folgendes:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Es gibt weder ein tragfähiges politisches Programm noch eine besondere gesellschaftliche Sensibilität gegenüber der Verarmung breiter Bevölkerungskreise. Wie auch? Denn dazu müßten Millionen von Arbeitsplätze entstehen und die dann dort Beschäftigten Löhne erhalten, die eine Existenz jenseits von Essen und Trinken ermöglicht. Damit ist die BRD, die sich in den 80er Jahren noch großmäulig zum Schaufenster gegenüber dem Osten aufgeschwungen hatte, völlig überfordert."&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Häme ist kaum zu übersehen:&lt;br /&gt;Die BRD, der böse von "Bonner Ultras" - halt, jetzt sitzen sie ja in Berlin - gesteuerte kapitalistische Staat packt es einfach nicht!&lt;br /&gt;Die schon zu selig Honeckers Zeiten alltäglich propgagierte Massenverelendung der westdeutschen Arbeiterklasse ist weiter im Vormarsch.&lt;br /&gt;Und - ätsch! - die Regale der Supermärkte strahlen auch nicht mehr so hell! (Vielleicht liegt es daran, dass der graue Kontrast des DDR-Kaufhallenangebotes fehlt?)&lt;br /&gt;Großmäulig ist der Kapitalismus! Und nun sieht er, dass er es (auch?) nicht kann!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So tönt der Herr Schubert.&lt;br /&gt;Aber es kommt noch besser! Denn nicht nur die kapitalistisch-imperialistische BRD ist zu schmähen. Nein, da war doch noch was! Man kann förmlich die Schmerzen sehen, die unserem wackeren Ost-Genossen die Erinnerung daran bereitet:&lt;br /&gt;Es waren doch die Ostdeutschen selbst, die Freiheit forderten und sich dem Westen an den Hals warfen. Dann bekommt dieses untreue Pack eben auch noch sein Fett ab:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Ja, der Osten. Viele der früheren Schaufenstergucker wundern sich inzwischen ein bißchen über ihre damalige Blödheit. Selber schuld, möchte man sagen. Erst bekamen sie die Freiheit im Allgemeinen. Dann Videorekorder, Auto und Billigurlaub in Spanien. Und als sie dachten, alles wird gut, wurden sie von ihren Arbeitsplätzen befreit."&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ätsch! Da habt ihr nun eure Scheiß-Freiheit! Früher hattet ihr zwar keine "Freiheit im Allgemeinen", ihr hattet keine Videorekorder, ein Plastik-Papp-Gemisch wurde euch als Auto verkauft und warten musstet ihr darauf auch ein gutes Jahrzehnt - aber ihr hattet wenigstens "Arbeit"! Ihr durftet für weniger Kaufkraft zumindest so tun, als ob eurer Hände Arbeit Wohlstand schaffen würde!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel schmerz- und hassverzerrtes Geschreibsel und so viel Bitterkeit - armer Herr Schubert!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112143589826023331?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112143589826023331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112143589826023331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/tsch-selber-schuld.html' title='Ätsch! Selber schuld!'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112142614890074240</id><published>2005-07-15T13:08:00.000+02:00</published><updated>2005-07-15T13:15:48.906+02:00</updated><title type='text'>Pakistan am Abgrund</title><content type='html'>In Pakistan scheinen die Islamisten an Boden zu gewinnen. Zumindest, wenn man dem sprachlich dürftigen und offensichtlich in Eile zusammengestückelten &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,365211,00.html"&gt;Spiegel-Artikel&lt;/a&gt; folgt ("&lt;span style="font-style: italic;"&gt;...ein Land, das mit Atomraketen und Atomwaffen bewaffnet ist.&lt;/span&gt;")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage ist, ab wann ein Eingreifen der Weltgemeinschaft sinnvoll sein könnte. Wenn die Islamisten die Macht ergriffen und damit die Kontrolle über die Atomraketen (und sogar die Atomwaffen!) gewonnen haben, könnte es zu spät sein. Es gibt wohl keine grausigere Vorstellung als die des Zusammentreffens totalitärer, lebensfeindlicher Ideologie mit Waffen solchen Vernichtungspotentials.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif;font-size:-1;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112142614890074240?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,365211,00.html' title='Pakistan am Abgrund'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112142614890074240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112142614890074240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/pakistan-am-abgrund.html' title='Pakistan am Abgrund'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112134421721338509</id><published>2005-07-14T14:25:00.000+02:00</published><updated>2005-07-14T14:30:17.220+02:00</updated><title type='text'>Jammerreflex - aber keine Fatwa gegen Bin Laden</title><content type='html'>In dem Weltwoche-Artikel wird treffend analysiert, dass der islamistische Terror im Islam selbst angelegt ist und nicht kurzerhand dem Westen in die Schuhe geschoben werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Fazit ist ernüchternd: Echte und ernsthafte Bemühungen der religiösen Führer des Islam, die Fanatiker aus den eigenen Reihen zu stoppen, fehlen bisher.&lt;br /&gt;Polemisch verkürzt aber dieses Manko verdeutlichend wird angemerkt:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Es wurden Todesurteile gegen Schriftsteller wie Salman Rushdie oder Taslima Nasrim ausgesprochen, weil sie es gewagt hatten, koranische Glaubenssätze zu problematisieren. Aber bis jetzt erging noch von keiner wichtigeren religiösen Autorität eine Fatwa gegen Massenmörder wie Bin Laden oder Sarkawi."&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112134421721338509?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.weltwoche.ch/artikel/default.asp?AssetID=11451&amp;CategoryID=66' title='Jammerreflex - aber keine Fatwa gegen Bin Laden'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112134421721338509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112134421721338509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/jammerreflex-aber-keine-fatwa-gegen.html' title='Jammerreflex - aber keine Fatwa gegen Bin Laden'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112133138254529135</id><published>2005-07-14T10:53:00.000+02:00</published><updated>2005-07-14T10:56:22.546+02:00</updated><title type='text'>Pathetisches Lob des Eigennutzes</title><content type='html'>"Die Bernstein Deklaration" - ein (vielleicht nur in der Übersetzung etwas holpriger) Lobgesang auf den Kapitalismus. Muss auch mal sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112133138254529135?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.celebratecapitalism.org/bernsteindeclaration/german/' title='Pathetisches Lob des Eigennutzes'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112133138254529135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112133138254529135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/pathetisches-lob-des-eigennutzes.html' title='Pathetisches Lob des Eigennutzes'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112132859688970925</id><published>2005-07-14T09:36:00.000+02:00</published><updated>2005-07-14T15:35:27.140+02:00</updated><title type='text'>14. Juli</title><content type='html'>Was ich heute feiere?&lt;br /&gt;Einen kleinen Mann, der &lt;a href="http://www.meilleursprenoms.com/Etymologie/Etymologie.php3?search=am%E9d%E9&amp;submit2=OK"&gt;also&lt;/a&gt; kühn, unabhängig und dynamisch zu werden verspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klingt nach einem echten Franzosen. Ist aber ein echter Eimsbüttler.&lt;br /&gt;Aber wie der Papa gezeigt hat, muss das ja kein unüberwindbarer Widerspruch sein. ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112132859688970925?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112132859688970925'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112132859688970925'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/14-juli.html' title='14. Juli'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112132671018909175</id><published>2005-07-14T09:32:00.000+02:00</published><updated>2005-07-14T09:38:30.193+02:00</updated><title type='text'>Dem "Wir" auf den Leim gegangen</title><content type='html'>Verlinkt gefunden auf der &lt;a href="http://www.freiheitsfabrik.de"&gt;Freiheitsfabrik&lt;/a&gt;, möchte ich auf diesen Artikel bei liberalismus.at ebenfalls hinweisen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.liberalismus.at/Blog/2005/07/das-virus-des-kollektivismus-breitet.php"&gt;"Das Virus des Kollektivismus breitet sich unaufhaltsam aus"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Warnung an die Liberalen, im Kampf gegen die islamistischen Freiheitsfeinde nicht den Kollektivisten und Beschränkern der Freiheit im eigenen Land auf den Leim zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;h3 class="post-title"&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112132671018909175?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.liberalismus.at/Blog/2005/07/das-virus-des-kollektivismus-breitet.php' title='Dem &quot;Wir&quot; auf den Leim gegangen'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112132671018909175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112132671018909175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/dem-wir-auf-den-leim-gegangen.html' title='Dem &quot;Wir&quot; auf den Leim gegangen'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112133024972101462</id><published>2005-07-14T09:28:00.000+02:00</published><updated>2005-07-14T10:37:29.730+02:00</updated><title type='text'>Grundrechtsverächter</title><content type='html'>Die Unionsfraktion im Bundestag &lt;a href="http://www.cducsu.de/section__2/subsection__1/id__11343/Meldungen.aspx"&gt;plädiert&lt;/a&gt; für die Speicherung von Telefon- und Internetdaten (siehe &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/61677"&gt;Artikel bei heise&lt;/a&gt;) - und die Sorge vor der Aufweichung der Bürgerrechte sind nicht einmal diskutiertes oder ernst genommenes Thema. Sondern werden als "ideologisierter Kampf gegen einen vermeintlichen Überwachungsstaat" diffamiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Unbedarftheit im Umgang mit unserer Freiheit und unseren Grundrechten ist dann doch erschreckend.&lt;br /&gt;Zumal, wenn man davon ausgeht, dass diese Leute vielleicht bald an der Regierung sind.&lt;br /&gt;Ein liberales Korrektiv wäre dringend nötig, eine große Koalition aus den Staatsmacht-Groupies Union und SPD wäre fatal.&lt;br /&gt;Ob die bekanntermaßen im Einknicken geübte FDP dieses Korrektiv darstellen kann? Ich zweifle noch dran.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112133024972101462?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.cducsu.de/section__2/subsection__1/id__11343/Meldungen.aspx' title='Grundrechtsverächter'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112133024972101462'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112133024972101462'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/grundrechtsverchter.html' title='Grundrechtsverächter'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112118037738475030</id><published>2005-07-12T16:37:00.000+02:00</published><updated>2005-07-12T17:00:24.936+02:00</updated><title type='text'>Rauf oder runter oder was jetzt?</title><content type='html'>In der ZEIT ist ein pointierter &lt;a href="http://www.zeit.de/2005/28/RL_Mehrwertsteuer"&gt;Beitrag&lt;/a&gt; von Robert Leicht zu finden, in dem er die Debatte über die von der Union ins Wahlprogramm aufgenommene Mehrwertsteuererhöhung kommentiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es klingt überzeugend: Die Entkopplung der Sozial- von den Arbeitskosten muss finanziert werden. Die Mehrwertsteuer ist die Steuer, die am wenigsten umgangen werden kann.&lt;br /&gt;Und die Mehrwertsteuer bevorzugt die deutsche Wirtschaft gegenüber ausländischen Anbietern (weil auf deren Produkte die Steuer ja auch erhoben wird).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber für wirtschaftswissenschaftliche Laien wie mich bleibt alles natürlich eine Sache intuitiver Einschätzung. Mir scheint die Mehrwertsteuererhöhung sinnvoll zu sein, wenn mit dem eingenommenen Geld die Lohnnebenkosten gesenkt werden.&lt;br /&gt;Andererseits gibt es das Argument, dass durch das Erschließen zusätzlicher Einnahmen der Druck zu strukturellen Reformen und Sparmaßnahmen sinkt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112118037738475030?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112118037738475030'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112118037738475030'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/rauf-oder-runter-oder-was-jetzt.html' title='Rauf oder runter oder was jetzt?'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112117900007104259</id><published>2005-07-12T16:04:00.000+02:00</published><updated>2005-07-12T16:36:40.080+02:00</updated><title type='text'>Dumpfbackentheater</title><content type='html'>Rayson hat es in seinem &lt;a href="http://unfrisiertes.blogspot.com/2005/07/godwins-gesetz-und-die-politik.html"&gt;Blog-Eintrag&lt;/a&gt; treffend analysiert:&lt;br /&gt;Die Stieglerschen Einlassungen über das "Arbeit macht frei"-Motto sind nicht inhaltlich skandalös. Sondern sie sind eine Beleidigung der Menschen, denen er diese Aussage als Information, Aussage oder was auch immer anbietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht besser wird das ganze Theater, wenn der geschmähte politische Gegner zuverlässig auf die Provokation anspringt.&lt;br /&gt;CDU-Generalsekretär Kauder &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt1m2/deutschland/artikel/617/56561/"&gt;fordert laut Süddeutscher Zeitung&lt;/a&gt; Stieglers Abberufung. Meine Güte! Wieso wertet man Armleuchter wie Stiegler denn auch noch durch erregte Beachtung auf? Der Verdacht drängt sich auf, dass die geschmähte CDU oder zumindest Herr Kauder, um sich durch solch dummes Geschwätz getroffen fühlen zu können, womöglich auf demselben geistigen Niveau agieren.&lt;br /&gt;Als Beobachter wünsche ich mir einfach mehr Gelassenheit. Herr Stieglers wirre Sprachassoziationen bringen der SPD keine Stimme mehr.&lt;br /&gt;Ein souveräner Herr Kauder, der dem Stiegler lächelnd erklärt, dass man in einer anderen Liga spielt und derlei Geschwätz nicht kommentiert, würde der CDU vielleicht auch keine zusätzliche Stimme bringen.&lt;br /&gt;Aber es würde besser aussehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112117900007104259?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.sueddeutsche.de/,tt1m2/deutschland/artikel/617/56561/' title='Dumpfbackentheater'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112117900007104259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112117900007104259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/dumpfbackentheater.html' title='Dumpfbackentheater'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112108177674324382</id><published>2005-07-11T13:30:00.000+02:00</published><updated>2005-07-11T13:36:16.750+02:00</updated><title type='text'>Schon wieder eine Koranschändung! Oder doch nicht?</title><content type='html'>Vom Mörder des Filmemachers van Gogh, der sich derzeit vor Gericht verantworten muss, ist &lt;a href="http://www.spiegel.de/"&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;in der Online-Ausgabe des &lt;/span&gt;Spiegels&lt;/a&gt; folgendes zu lesen:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Der 27-jährige Mohammed B., in Amsterdam geborener Sohn marokkanischer Einwanderer, ging in den Gerichtssaal mit einem Koran unter dem Arm."&lt;/blockquote&gt;Wo sind die protestierenden Muslime? Ist es keine Schändung des heiligen Buches, wenn ein Mörder dieses in den Gerichtssaal trägt und als Rechtfertigung für seine blutige Tat nutzt?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif;font-size:-1;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112108177674324382?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,364672,00.html' title='Schon wieder eine Koranschändung! Oder doch nicht?'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112108177674324382'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112108177674324382'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/schon-wieder-eine-koranschndung-oder.html' title='Schon wieder eine Koranschändung! Oder doch nicht?'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112107326170536551</id><published>2005-07-11T11:11:00.000+02:00</published><updated>2005-07-11T11:14:21.713+02:00</updated><title type='text'>Die Linken und der Irak-Krieg</title><content type='html'>Ein wunderbarer Artikel von Paul Berman, zitiert auf den Seiten der &lt;a href="http://fdog-berlin.de/"&gt;"Freunde der offenen Gesellschaft"&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Ein Artikel, der eigentlich alle Argumente aufführt. Man muss sie nur lesen wollen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112107326170536551?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://fdog-berlin.de/index.php/77' title='Die Linken und der Irak-Krieg'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112107326170536551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112107326170536551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/die-linken-und-der-irak-krieg.html' title='Die Linken und der Irak-Krieg'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112107127196355818</id><published>2005-07-11T10:21:00.000+02:00</published><updated>2005-07-11T10:41:11.970+02:00</updated><title type='text'>Gelehrtes Geblubber</title><content type='html'>Ist Ihnen Ihre Freiheit manchmal unheimlich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haben Sie das Gefühl, etwas Unrechtes zu tun, wenn Sie den Lohn für Ihre Arbeit erhalten? Sind Sie der Meinung, Sie würden zu viel erhalten?&lt;br /&gt;Oder sind Sie derzeit arbeitslos oder Student und meinen Sie, dass der gehetzt aussehende Typ da mit dem Aktenkoffer zu viel Geld für die Arbeit bekommt, die Sie nicht tun?&lt;br /&gt;Ist es Ihnen unangenehm, dass Sie einem Handwerker, der grad Ihr Bad verpfuscht hat, das nächste Mal keinen Auftrag mehr geben? Denken Sie dabei an dessen soziale Lage und dass er ein Anrecht auf Ihren Auftrag hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie so oder ähnlich fühlen und wenn Sie beabsichtigen, sich in diesem Gefühl häuslich einzurichten, sollten Sie es nicht verpassen, &lt;a href="http://dorsch.blogsport.de/"&gt;hier&lt;/a&gt; die Ansichten eines gelehrten Fisches kennen zu lernen.&lt;br /&gt;Sie werden zwar ein wenig Mühe haben, sich in die verschwurbelte Gedankenwelt hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;Aber es lohnt sich! Wenn Sie es geschafft haben, können Sie mit links textintensive Stellungnahmen fabrizieren, die nach Erklärungen aussehen und die begründen, warum es falsch ist, für Leistung Gegenleistung zu fordern.&lt;br /&gt;Und warum es richtig ist, dass Gegenleistung auch ohne Leistung verfügbar gemacht werden sollte. Von wem auch immer, so lange es nicht Sie oder Herr Fisch sind.&lt;br /&gt;Blubb.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112107127196355818?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112107127196355818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112107127196355818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/gelehrtes-geblubber.html' title='Gelehrtes Geblubber'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112083112725657914</id><published>2005-07-08T15:57:00.000+02:00</published><updated>2005-07-08T15:58:47.256+02:00</updated><title type='text'>We're not afraid! / Wir haben keine Angst!</title><content type='html'>Geschmacklos? Naiv? Peinlich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein - die richtige Antwort auf die Islamistenbande.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112083112725657914?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.werenotafraid.com/' title='We&apos;re not afraid! / Wir haben keine Angst!'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112083112725657914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112083112725657914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/were-not-afraid-wir-haben-keine-angst.html' title='We&apos;re not afraid! / Wir haben keine Angst!'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112082437240223039</id><published>2005-07-08T11:24:00.000+02:00</published><updated>2005-07-08T14:06:12.410+02:00</updated><title type='text'>Dol2Day - ein gar nicht nostalgischer Rückblick</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich gebe es zu: So alle ein, zwei Tage habe ich als Gast bei &lt;a href="http://www.dol2day.com"&gt;Dol2Day&lt;/a&gt; reingeschaut. Denn natürlich bleibt nach drei Jahren Mitgliedschaft in einer solchen Community noch interessant, wie es weiter geht (vielleicht auch mit einem Fünkchen Eitelkeit: "wie es ohne mich weiter geht." *g*).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich rufe mir die aktuelle Umfragen-Übersicht auf, schaue in die eine oder andere Diskussion, besuche auch mal das Offene Forum meiner ehemaligen &lt;a href="http://www.dol2day.com/index.php3?position=1900&amp;partei_id=90"&gt;Partei&lt;/a&gt; ... und weiß immer weniger, was mich so lange dort gehalten hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, auf der einen Seite hat sich über all die Zeit natürlich ein sozialer Bezug zu den anderen Dolern entwickelt. Und manche Mit-Doler habe ich auch persönlich in der echten Welt kennen- und schätzen gelernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite aber hatte ich in Wirklichkeit schon länger diesen Widerwillen gespürt. Den Widerwillen, der durch die täglichen Kindereien entstand, die man zu lesen bekam.&lt;br /&gt;In jeder Diskussion tauchten platteste "Argumente" auf - da wurde pauschalisiert und auf dümmste Weise polemisiert, dass die BILD neidisch werden könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nicht nur das - letztendlich baut das ganze Konstrukt Dol auf eigenartigen Fundamenten auf. Dol soll eben nicht nur Diskussionsplattform sondern Politik-Simulation sein.&lt;br /&gt;Aber was ist eine solche Politik-Simulation? Wie kann man Politik simulieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich überhaupt noch fundiert mit dieser Frage beschäftigt, versteht darunter die Selbstverwaltung dieser virtuellen Welt. Also als das Schaffen von internen Regeln und optischen, organisatorischen Gestaltungsvarianten.&lt;br /&gt;Das klingt erst einmal logisch - was wäre konkrete Politik anderes, als der Inhalt und die selbst organisierte Entwicklung gemeinschaftlicher Strukturen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei gibt es dummerweise  nur ein paar handfeste Probleme:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen ist die Möglichkeit, eine begrenzte virtuelle Welt zu (ver-)regeln, recht beschränkt. Will man nicht Leute vom Mitmachen abschrecken, kann man nicht Dschungellandschaften von Regeln schaffen, nur um des Simulationszweckes wegen. Auch die Regelvereinfachung, die man sich irgendwann als Lösung einfallen lassen könnte, ist logischerweise nur beschränkt möglich.&lt;br /&gt;Das Futter für "politischen" Streit, der sich so definiert, ist also nur begrenzt vorhanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres, noch gravierenderes Problem ist, dass diese Regelsimulation in der virtuellen Dol-Welt nicht zu dem passt, was der normale Mensch sich unter Politik vorstellt.&lt;br /&gt;Ein politisch interessierter Mensch wird von realen Themen bewegt: Themen der Wirtschaftspolitik, Bildungsfragen, außenpolitischen Ereignisse und Abläufe oder auch einfach grundsätzlichere ideologische Überzeugungen und Theorien.&lt;br /&gt;Genau nach Antworten auf diese Themenfelder definieren sich auch die meisten und mitgliederstärksten Dol-Parteien: Es gibt rechte, linke, liberale Parteien, es gibt Parteien die sich an realen Vorbildern ausrichten und Parteien, die politische Strömungen neu zu mischen versuchen. Eigentlich eine ganz spannende Sache, sagt sich der Politikinteressierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was stellt er dann fest? Der politische Wettbewerb, an dem er mit seinen Parteikollegen teilnimmt und deren propagiertes Ziel die Kanzlerschaft ist, dreht sich zwar um die besagten Themen, recht zuverlässig wird zwar der Auffassung von politischen Streit entsprochen, die Kinder oder BILD-Leser haben mögen:&lt;br /&gt;Da die Bösen (die Linken, die Rechten, die Grünen, die Liberalen), hier die Guten. Und auf zum fröhlichen Aufeinanderein-Schlagen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dann? Was winkt dem Sieger dieses Streits der Lager und der Schlagworte?&lt;br /&gt;Ein Profilbild auf der Startseite, das Recht, "Regierungs"foren zu gestalten und zu administrieren. Und sonst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonst bleiben ihm, dem glücklich gewählten Kanzler, zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die interne Regelgestaltung zu versuchen. Also als Christdemokrat gegen Sozialdemokraten, als Grüner gegen Liberale, als Kommunist gegen Rechtsextreme anzutreten und sich mit diesen Gegnern um Dol-Spielregeln zu streiten. Darum, wer wann Umfragen stellen darf, wer für welche Vergehen gegen die Diskussionskultur wie bestraft werden soll und welche virtuellen Punkte es wofür gibt.&lt;br /&gt;Wobei dieser politische Streit um unpolitische Regeln meist im passiven Nichts endet.&lt;br /&gt;Weil Abstimmungen über Regeln danach entschieden werden, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;wer&lt;/span&gt; diese Regeländerung vorschlägt.&lt;br /&gt;Weil man ja als Rechter gegen einen Linken (und umgekehrt) in der Kanzlerwahl angetreten ist. Und warum sollte man nun die Bedeutungsebene wechseln, real-politische Unterschiede vergessen und sich stattdessen um virtuelle Plattformregeln streiten? Dann verliefen ja die Grenzen zwischen den Anhängern dieser oder jener Regel-Idee quer durch "Regierung" und "Opposition" und führten die Grundlagen der stattgefundenen Wahl ad absurdum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die andere Möglichkeit eines Kanzlers ist, seine real-politische Überzeugung durch Stellungnahmen nach innen und außen zu vertreten. Dies kann er tun. Es gibt zwar ein paar Extremisten des Status-Quo, die den Kanzler auf die eben beschriebene absurde Rolle als unpolitische Regel-Vorschlags-Instanz beschränken wollen, aber die Mehrheit scheint einen politisch auftretenden Kanzler nicht besonders verwerflich zu finden.&lt;br /&gt;Hier setzte ein Konzept an, das meine Mitstreiter und ich Modell der "2 Ebenen" nannten.&lt;br /&gt;Ziel war, die interne Regelebene von der real-politischen Ebene zu trennen. Also den sich real-politisch definierenden Parteien im Wettkampf um den Kanzlerposten auch solchen Inhalt zu geben.&lt;br /&gt;Während sich die Regel-Simulatoren davon getrennt in Arbeitsgruppen zusammenfinden und zusammenwählen hätten können, um die unpolitischen Regel-Gestaltungsfreuden zu genießen ohne sie "links" und "rechts" zu definieren oder in diesem Lagergemenge sachfern verteidigen zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bild, das uns vorschwebte, war ein Kanzler, der außerhalb Dols um das Wahrgenommen-Werden wirbt. Indem er von der internen, unpolitischen Regelgestaltung befreit wird und sich allein um die Politik kümmert, die Leute zu Dol lockt und die Grundlage der Dol-Parteien ist. In dem er als immerhin von ein paar Tausend Leuten gewählter Kanzler zu verschiedensten Themen möglichst öffentlichkeitswirksam Stellung bezieht. Möglichst natürlich zu Themen, bei denen Mitgliedern einer politischen Internet-Plattform Kompetenz zugeschrieben werden könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das "2 Ebenen"-Konzept ist, wie ich letztens gesehen habe, in einer Abstimmung gescheitert. &lt;br /&gt;Inzwischen bin ich aber auch der Ansicht, dass es scheitern musste.&lt;br /&gt;Die Mehrheit der Doler hat sich im Status Quo eingerichtet. Die Mehrheit nutzt Dol als Diskussionsforum, nutzt die Parteien als Versammlungsorte Gleichgesinnter und hält die Wahl eines Kanzlers für eine recht unwichtige Sache, bei der man trotzdem am besten dem politisch nahe stehenden Kandidaten seine Stimme gibt. Wozu auch immer.&lt;br /&gt;Das Selbstbewusstsein und Interesse für den Versuch fehlt, mit einem gewählten Kanzler auf die echte Politik einzuwirken.&lt;br /&gt;Der Kanzler und mit ihm der organisierte, auf ein Ziel gerichtete politische Wettstreit ist ad acta gelegt worden. Auch, wenn man die Form noch wahrt und so tut, als wäre es schlimm, wenn der politische Gegner das zweifelhafte Vergnügen hat, den Kanzler zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Diskussionsforum brauche ich Dol nicht mehr. Und als darüber hinaus gehendes Projekt halte ich es für gescheitert.&lt;br /&gt;Ich werde demnächst wohl das Dol-Konto "Boche" löschen gehen und den Link von meinem Blog entfernen. Denn wirklich empfehlen kann ich Dol2Day nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112082437240223039?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112082437240223039'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112082437240223039'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/dol2day-ein-gar-nicht-nostalgischer.html' title='Dol2Day - ein gar nicht nostalgischer Rückblick'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112074095530814796</id><published>2005-07-07T14:52:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T14:55:55.313+02:00</updated><title type='text'>Beugehaft gegen Journalistin</title><content type='html'>Ich wusste gar nicht, dass so etwas in dem Mutterland der freien Welt rechtlich möglich ist:&lt;br /&gt;Eine Journalistin wird verhaftet, um sie zur Preisgabe ihrer Quelle zu zwingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Worten dieser Journalistin (Judith Miller von der "New York Times") ist da eigentlich nichts hinzuzufügen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;"Wenn man Journalisten nicht vertrauen kann, dass sie Geheimnisse wahren, dann können Journalisten nicht arbeiten, und es kann keine freie Presse geben"&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112074095530814796?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.ftd.de/tm/me/13479.html' title='Beugehaft gegen Journalistin'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112074095530814796'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112074095530814796'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/beugehaft-gegen-journalistin.html' title='Beugehaft gegen Journalistin'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112073323123025172</id><published>2005-07-07T12:34:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T13:04:28.000+02:00</updated><title type='text'>Anschlag</title><content type='html'>Ein furchtbares Deja-vu-Erlebnis: Beim Mittagessen der Kollege, der von Anschlägen erzählt. Dieses Mal also London. Tote, Verletzte, furchtbare Bilder von Zerstörung und Panik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im November 2001 steigerte eine Angst den Schrecken der Bilder. Ich konnte sie damals nicht definieren, spürte sie nur und empfand das, was wohl viele fühlten: Etwas hat sich grundlegend geändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute weiß ich, dass ich mich getäuscht habe. Grundlegend geändert haben die Terroristen die Welt nicht. Sie konnten tausendfach morden, ihre wirre Ideologie konnten aber nicht das ihnen verhasste System der Freiheit besiegen.&lt;br /&gt;Im Gegenteil - sie haben den Blick der Weltöffentlichkeit auf die traurigen, elenden Verhältnisse gelenkt, in denen Menschen nicht mehr leben sondern nur noch sterben wollen. Wofür dann die Propagandisten des Todes, die Hass-Prediger und Diktatoren bereitstehen.&lt;br /&gt;Die Welt hat angefangen hinzusehen und zu reagieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so wird es auch dieses Mal sein (sollten die Anschläge aus derselben Ecke stammen): Leid können sie verursachen, gewinnen können sie nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112073323123025172?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112073323123025172'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112073323123025172'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/anschlag.html' title='Anschlag'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112072849509504897</id><published>2005-07-07T11:12:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T11:28:15.100+02:00</updated><title type='text'>Macht der Bilder oder: Wie das Fernsehen Afrika definiert</title><content type='html'>Auf den Seiten der &lt;a href="http://www.freiheitsfabrik.de/"&gt;Freiheitsfabrik&lt;/a&gt; gibt es einen interessanten Artikel über die Macht der medialen Bilder am Beispiel der europäisch-westlichen Sicht auf Afrika.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Ein solches artifizielles Gesicht für AFRIKA ist das kleine Negerkind mit den grossen, leuchtenden Augen, die ausgemergelte Mutter mit dem Neugeborenen an der schlaffen Brust und der Weitwinkelblick über ein austrocknendes Wasserloch mit einem Tierschädel im Mittelgrund."&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;Der Verfasser setzt dieser Sicht, die direkt zum Spenden, zur finanziellen Hilfsbereitschaft und zur klassischen Entwicklungshilfe führt, ein provokantes Bild entgegen, das natürlich in keiner Fernsehsendung über das hilfsbedürftige Afrika gezeigt würde:&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;"...Bilder[n] von afrikanischen Eliten, die diese Hilfen letztendlich wohl zu einem Grossteil in die gierigen Pfoten bekommen, mit den sternglänzenden Fuhrparks, den Villen, den Waffen, den Panzern und Düsenjets, mit Militär- und Krönungsparaden, mit all den feist grinsenden Völkermordungeheuern (von westlichen und östlichen Gnaden)..."&lt;/blockquote&gt;Der Artikel deckt meines Erachtens wunderbar den "Sozialkitsch" auf, der letztlich Leiden und Elend verlängert. Weil er sich in altruistischen Gefühlen der Hilfsbereitschaft verliert statt die "Hilfsbedürftigen" als gleichberechtigt anzuerkennen. Denn dann würde das erste Ziel jeder Hilfe heißen müssen, diese uns gleichberechtigten Menschen auch tatsächlich zu gleichem Recht zu verhelfen. Zum gleichen Recht auf Freiheit, auf demokratische Mitbestimmung und zum gleichen Recht Handel zu treiben statt auf Almosen angewiesen zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den Lafontaines, die vor diesen Fremdarbeitern dann Angst schüren und mit den um den Werbeeffekt gebrachten Pop-Größen, denen dann die Mitleidsmasche abhanden käme, werden wir schon leben können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112072849509504897?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.freiheitsfabrik.de/?p=208' title='Macht der Bilder oder: Wie das Fernsehen Afrika definiert'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112072849509504897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112072849509504897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/macht-der-bilder-oder-wie-das.html' title='Macht der Bilder oder: Wie das Fernsehen Afrika definiert'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112065169524274291</id><published>2005-07-06T13:59:00.000+02:00</published><updated>2005-07-06T14:08:15.246+02:00</updated><title type='text'>EU-Parlament zeigt Stärke</title><content type='html'>Obwohl das Ergebnis eine weiterhin unklare, europaweit heterogene Rechtslage ist, darf man wohl  trotzdem vorerst erleichtert aufatmen.&lt;br /&gt;Das EU-Parlament hat dem EU-Rat mit überwältigender Mehrheit deren Entwurf für eine Patent-Richtlinie um die Ohren gehauen.&lt;br /&gt;Eigentlich ein normaler Vorgang - hatten Rat und Kommission doch praktisch alle Änderungsforderungen der gewählten Volksvertreter ignoriert. Trotzdem war lange Zeit nicht klar, ob Brüsseler Bürokratie und Großindustrie-Lobby die Parlamentarier nicht doch noch über den Tisch ziehen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die EU-Kommission und der EU-Rat haben die Quittung für die Missachtung des Parlaments erhalten. Die Aufgabe wird bleiben, eine innovationsfreundliche Lösung des Patentproblems zu erarbeiten. Vielleicht besteht dazu eine Chance, wenn die Wogen sich geglättet haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112065169524274291?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.heise.de/newsticker/meldung/61446' title='EU-Parlament zeigt Stärke'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112065169524274291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112065169524274291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/eu-parlament-zeigt-strke.html' title='EU-Parlament zeigt Stärke'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112064261398990313</id><published>2005-07-06T11:00:00.000+02:00</published><updated>2005-07-06T11:36:53.993+02:00</updated><title type='text'>"Möchten Sie auch hier rein?"</title><content type='html'>Aha, so ist es also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da steht die, bisher nur aus der Ferne gesehene, attraktive Kollegin - vielleicht zwanzig, zweiundzwanzig Jahre jung - an der Tür und fragt mich oben Zitiertes. Sofort als sie es sagt, spüre ich, dass das "Sie", welches sie mir gegenüber benutzt, einen eigenartigen Geschmack hat.&lt;br /&gt;Ich stammle eine Antwort und gehe dann grübelnd an meinen Arbeitsplatz.&lt;br /&gt;Plötzlich habe ich es: Das "Sie" war eine Ansprache über eine Altersbarriere hinweg, die ich nicht empfunden hatte, die für sie aber in erschreckender Selbstverständlichkeit vorhanden ist.&lt;br /&gt;Auf der einen Seite des "Sie" stand ich, mit mir inzwischen vertrautem Bauchansatz langsam auf die Vierzig zugehend.&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite stand sie, und mit ihr all die Achtzehn- oder Zwanzigjährigen, die ihre eigene Jugend lebten, in der jedes Jahr wie jede Party noch unendlich erscheint. Und denen jemand, der 15 Jahre älter ist, deshalb unendlich viel älter vorkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss mich wohl langsam an ein Leben als alter Sack gewöhnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112064261398990313?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112064261398990313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112064261398990313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/mchten-sie-auch-hier-rein.html' title='&quot;Möchten Sie auch hier rein?&quot;'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112048798168237495</id><published>2005-07-04T16:20:00.000+02:00</published><updated>2005-07-04T16:39:41.686+02:00</updated><title type='text'>Kommunismus reloaded</title><content type='html'>Es gibt sie noch, die Kritiker des "Privateigentums an Produktionsmitteln". Mitten unter uns, im Internet treiben sie sich herum und machen das, was sie schon immer am besten konnten:&lt;br /&gt;Auf einfache Fragen mittels einfacher Logik altertümliche Antworten zu geben und diese in möglichst kompliziert daherkommende Textwüsten zu verpacken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die Frage "Warum sind viele Menschen in den Entwicklungsländern arm?" fragt der Verfasser den Leser:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Vielleicht könnten Sie die oben genannte Frage kurz und verständlich beantworten, so dass sowohl ein normaler Mensch als auch ein neun-jähriges Kind eine richtige Erklärung über die Ursache der Armut verstehen und mitkriegen kann."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Frage stellt er nicht umsonst: Er selbst war dazu nämlich nicht in der Lage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich tu ihm/ihr einfach mal den Gefallen und fasse den Textschwall in einem kurzen Fazit zusammen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Armut entsteht, weil es Privateigentum,  weil es Lohnarbeit und weil es große Konzerne gibt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Diese verquere Logik noch einmal zum Genießen, live und in Farbe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Gehungert wird also nur, wo es an Geld fehlt, um die vorhandenen Lebensmittel zu kaufen; ... Schuld an dem Ausschluss vom Reichtum ist das &lt;i&gt;Privateigentum."&lt;br /&gt;  &lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wenn das Problem also darin besteht, dass Menschen zu wenig besitzen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, schaffen wir eben den Besitz ganz ab.&lt;br /&gt;Dann besitzen sie nicht mehr zu wenig, dann besitzen sie gar nichts mehr. Und die Wohlstandsunterschiede sind (auf niedrigst denkbarem Niveau, nämlich Null) eingeebnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön, dass man immer mal wieder dran erinnert wird, was für idiotische Ideen durch manche Köpfe wabern. Und schön daran erinnert zu werden, wie überheblich-kolonialistisch der Kommunismus meint, die Armut der Welt für seine überholte Ideologie nutzen zu müssen&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112048798168237495?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.gegenstandpunkt.com/gs/03/4/larmut.htm' title='Kommunismus reloaded'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112048798168237495'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112048798168237495'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/kommunismus-reloaded.html' title='Kommunismus reloaded'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112047960114521026</id><published>2005-07-04T14:11:00.000+02:00</published><updated>2005-07-04T14:20:04.933+02:00</updated><title type='text'>"Furchtbare Hilfe"</title><content type='html'>Ein afrikanischer Wirtschaftsexperte fordert die Einstellung der Entwicklungshilfe. Sie würde die Afrikaner zu Bittstellern erziehen, lokale Anbieter ruinieren und den aus eigener Kraft betriebenen Ausbau von Infrastruktur und Wirtschaftsbeziehungen sabotieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sollten die reichen Länder ganz einfach ihre Entwicklungshilfe den europäischen Bauern spendieren und dafür die Importbarrieren abbauen?&lt;br /&gt;Damit wäre allen geholfen: Die Bauern bekommen weiter ihr Trostpflaster gegen Weltmarktschmerzen. Und die Afrikaner dürfen endlich gleichberechtigt anbieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nein: &lt;a href="http://www.welt.de/data/2005/06/29/738594.html"&gt;Großkonzerte und moralische Selbstbefriedigung&lt;/a&gt; sind bequemere Aktionsmöglichkeiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112047960114521026?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://de.biz.yahoo.com/050703/3/4lpnl.html' title='&quot;Furchtbare Hilfe&quot;'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112047960114521026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112047960114521026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/furchtbare-hilfe.html' title='&quot;Furchtbare Hilfe&quot;'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112047017805485749</id><published>2005-07-04T11:30:00.000+02:00</published><updated>2005-07-04T11:42:58.060+02:00</updated><title type='text'>Space Cowboys - die Amis knallen Kometen ab</title><content type='html'>Nein, man stellt sich die NASA-Leute natürlich nicht mit Cowboy-Hut und lässig aus der Hüfte gezogenem Colt vor. Aus echten wie auch aus Hollywood-Einblendungen weiß man, dass dort seriöse Wissenschaftler in einem Kino-artigen Saal sitzen und gespannt auf Übertragungsleinwände starren, während sie Knöpfe drücken und per Kopfhörer und Mikro Anweisungen weitergeben oder erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spannung war auch heute tatsächlich angebracht: Das erste Mal wurde ein vorbeifliegender Himmelskörper beschossen. Das klingt militaristisch und der antiamerikanische Reflex der heutigen Zeit wird sich bei Einigen sicher sofort regen ("Die können sowieso nur rumballern..."") - aber was passierte, war wohl vielmehr eine wissenschaftliche Höchstleistung. Wenn die Nachrichten (siehe den &lt;a href="http://www.ftd.de/rd/12920.html"&gt;Bericht&lt;/a&gt; aus der FTD) stimmen, hat alles genauso geklappt wie geplant.&lt;br /&gt;Die Wissenschaftler haben nun ordentlich Daten-Futter, das sie auswerten können. Und die Menschheit hat eine kleine Hoffnung mehr: Vielleicht lässt sich ein auf lange Sicht nicht allzu unwahrscheinlicher Zusammenstoß der Erde mit einem für die Biosphäre zu großen Himmelskörper ja tatsächlich einmal abwehren?&lt;br /&gt;Viele Versuche und wissenschaftliche Arbeiten werden dafür noch notwendig sein. Eines Tages wird man dann aber sagen können, dass die USA den ersten Schritt getan haben.&lt;br /&gt;Dafür kann man ruhig mal einen Augenblick lang dankbar sein und sich mit den NASA-Leuten vor ihren Bildschirmen freuen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112047017805485749?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.ftd.de/rd/12920.html' title='Space Cowboys - die Amis knallen Kometen ab'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112047017805485749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112047017805485749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/space-cowboys-die-amis-knallen-kometen.html' title='Space Cowboys - die Amis knallen Kometen ab'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112046577752576000</id><published>2005-07-04T10:17:00.000+02:00</published><updated>2005-07-04T10:29:37.653+02:00</updated><title type='text'>Die Als-Ob-Gesellschaft</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.welt.de/data/2005/07/02/739622.html"&gt;&lt;/a&gt;Christopher Hitchens hat einen schönen, einfühlsamen Bericht aus dem heutigen Iran geschrieben, der in der "Welt" veröffentlicht wurde. Ein Land, dessen Bewohner ihren Weg zwischen alltäglicher Moderne und aufgezwungenem religiösen Totalitarismus suchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein interessanter Aspekt, den ich bisher nicht kannte: Die innerschiitische, religiös begründete Opposition gegen den von Khomeini begründeten Staatsislam. Haben die USA mit der Befreiung des Irak und mit dem dort einflussreichen Großajatollah Ali al-Sistani den Grundstein für die schiitisch-persisch begründete Befreiung des Iran gelegt? Schön wäre es.&lt;br /&gt;Die Rücknahme des Islam aus der Politik wäre letztlich der Schritt "Aufklärung", der zur Befreiung der Menschen Arabiens und der vom Islam beherrschten Länder dieser Welt noch nachzuholen ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112046577752576000?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.welt.de/data/2005/07/02/739622.html' title='Die Als-Ob-Gesellschaft'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112046577752576000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112046577752576000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/die-als-ob-gesellschaft.html' title='Die Als-Ob-Gesellschaft'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112021004845725970</id><published>2005-07-01T10:44:00.000+02:00</published><updated>2005-07-01T11:27:28.460+02:00</updated><title type='text'>Schöne Seite, gute Texte</title><content type='html'>Dort vorbei zu schauen lohnt sich wirklich: &lt;a href="http://www.hannesstein.de/"&gt;Die Seiten von Hannes Stein&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Wenn man nichts gegen Flash-animierte Navigation hat, wird man mit optischen Leckerbissen und federleichten, ironischen und vor allem klugen Texten belohnt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112021004845725970?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.hannesstein.de/' title='Schöne Seite, gute Texte'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112021004845725970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112021004845725970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/07/schne-seite-gute-texte.html' title='Schöne Seite, gute Texte'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112013218869074761</id><published>2005-06-30T13:42:00.000+02:00</published><updated>2005-06-30T14:38:45.293+02:00</updated><title type='text'>Geiseln beschuldigen neuen iranischen Präsidenten</title><content type='html'>Im Blog &lt;a href="http://www.myblog.de/kewil"&gt;"Fakten und Fiktionen"&lt;/a&gt; bin ich gerade über die &lt;a href="http://www.myblog.de/kewil/art/1603647"&gt;Nachricht&lt;/a&gt; gestolpert, dass ehemalige Geiseln den neugewählten Präsidenten des Iran beschuldigt haben, einer der Geiselnehmer in der US-Botschaft gewesen zu sein. Die Nachricht ist auch in der &lt;a href="http://www.welt.de/data/2005/06/30/739282.html"&gt;Welt&lt;/a&gt; und dem &lt;a href="http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=16182"&gt;FOCUS&lt;/a&gt; zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragt sich nur, ob man sich (sollte es denn stimmen) darüber wundern muss.&lt;br /&gt;Die reden von islamischer &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Revolution&lt;/span&gt; - man sollte deren Wortwahl auch ernst nehmen.&lt;br /&gt;Die Demokraten, Frauen, Minderheiten und Ungläubigen im Iran haben längst gelernt, dass das nicht nur leere Worte sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112013218869074761?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112013218869074761'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112013218869074761'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/geiseln-beschuldigen-neuen-iranischen.html' title='Geiseln beschuldigen neuen iranischen Präsidenten'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112012410788665581</id><published>2005-06-30T11:08:00.000+02:00</published><updated>2005-06-30T11:35:07.893+02:00</updated><title type='text'>Klinikärzte besser als ihr Ruf?</title><content type='html'>Laut &lt;a href="http://www.ftd.de"&gt;Financial Times Deutschland&lt;/a&gt; hat die Studie eines Versicherungsmaklers ergeben, dass Behandlungsfehler nur im Promille-Bereich auftreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diese Zahl kommt die Studie natürlich nur, weil sie versicherungsrelevante Haftungsfälle betrachtet hat.&lt;br /&gt;Eigene Erfahrungen mit Krankenhausaufenthalten von Angehörigen  lassen vermuten, dass diese Studie niemanden in falscher Sicherheit wiegen sollte.&lt;br /&gt;Wer hilflos, schwer krank und vielleicht noch alt ist, darf sich freuen, wenn sein Krankenhausaufenthalt die Leiden nicht verschlimmert oder gar den Tod näher bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da gibt es Ärzte in der Notaufnahme, die stundenlang "vergessen" und von medizinisch gebildeten Angehörigen darauf hingewiesen werden müssen, dass ein Mensch, der mehrere Tage bewegungsunfähig in seiner Wohnung lag, dringend Wasserzufuhr braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wird einer blinden, alten Frau, die zur Toilette muss, vom Pflegepersonal mündlich der Weg erklärt. Den sie natürlich nicht findet, sich einnässt und die daraufhin (ohne eigentlich medizinische Indikation) einen Katheter erhält und natürlich nie mehr normal auf Toilette gehen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wird einem gelähmten Schlaganfallpatienten, für den Flüssigkeitszufuhr- was medizinisches Grundwissen ist - zur Vermeidung weiterer Schlaganfälle lebensnotwendig ist,  das Trinken auf den Nachttisch gestellt. Das er - gelähmt - natürlich nicht erreicht. Und prompt per erneutem Schlaganfall "beantwortet" (der ihn dann endgültig lähmt und die letzten Reste von Sprach- und Bewegungsfähigkeit zerstört.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder eine Stationsärztin, die einem Schlaganfallpatienten, der bekanntermaßen unter Magenblutungen leidet, ein blutverdünnendes Medikament verabreichen möchte, was gerade noch durch das Veto einer Angehörigen, die auch Ärztin ist, verhindert werden kann. Weil es  lebensgefährlich hätten werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder all die unzähligen hilflosen Alten, die vom Pflegepersonal stundenlang im eingenässten Bett liegen gelassen werden; die behandelt werden wie kleine Kinder oder wie eine Sache, ohne Respekt vor Schamgefühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All das findet &lt;span style="font-style: italic;"&gt;auch&lt;/span&gt; in deutschen Kliniken statt.&lt;br /&gt;Hoffen wir, dass es tatsächlich nur Ausnahmen sind, die dem Verfasser dieser Zeilen (und vor allem den eigentlich betroffenen Angehörigen) in tragischer Verkettung unglückseliger Zufälle geschehen sind.&lt;br /&gt;Vielleicht verlassen sich die von der Studie gelobten Klinikärzte ja einfach mal weniger auf Versicherungsstatistiken. Vielleicht gehen sie einfach mal eine Runde über ihre Station und schauen mit den Augen eines Menschen, nicht eines Spezialisten, nach "ihren" Patienten.&lt;br /&gt;Dann könnte man vielleicht auch mit handwerklichen Fehlern, die jedem, natürlich auch Ärzten, passieren können, besser leben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112012410788665581?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.ftd.de/ub/di/12513.html' title='Klinikärzte besser als ihr Ruf?'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112012410788665581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112012410788665581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/klinikrzte-besser-als-ihr-ruf.html' title='Klinikärzte besser als ihr Ruf?'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112012190498871713</id><published>2005-06-30T10:49:00.000+02:00</published><updated>2005-06-30T10:58:24.993+02:00</updated><title type='text'>[Lesen gehen!] Heute: Statler&amp;Waldorf über Talkshow-"Weisheiten"</title><content type='html'>In erfrischend klaren Worten demontiert Statler in Folge 1 der Serie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Die dümmlichsten Talkshow-Weisheiten über die Marktwirtschaft"&lt;/span&gt; folgende "Allerweltsweisheit":&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;blockquote style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;   &lt;blockquote&gt;&lt;p&gt; 50 Prozent der konjunkturellen Entwicklung hängt von der Psychologie ab.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;      &lt;p style="font-weight: normal;"&gt;            oder auch die mordernere Variante&lt;/p&gt;      &lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wir dürfen die Konjunktur und die Stimmung im Land nicht kaputt reden.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;/blockquote&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Nachlesen lohnt!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112012190498871713?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.statler-and-waldorf.de/?p=545' title='[Lesen gehen!] Heute: Statler&amp;Waldorf über Talkshow-&quot;Weisheiten&quot;'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112012190498871713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112012190498871713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/lesen-gehen-heute-statlerwaldorf-ber.html' title='[Lesen gehen!] Heute: Statler&amp;Waldorf über Talkshow-&quot;Weisheiten&quot;'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112005626456018433</id><published>2005-06-29T16:34:00.000+02:00</published><updated>2005-06-29T16:44:24.560+02:00</updated><title type='text'>Übereifrig und dumm? CIA sah Gespenster.</title><content type='html'>Laut &lt;a href="http://www.ftd.de"&gt;FTD&lt;/a&gt; ist der CIA Ende 2003 ein komisch anmutender Fehler unterlaufen:&lt;br /&gt;In Zahlenkombinationen, die in Laufbändern des arabischen Fernsehsenders al-Dschasira zu finden waren, meinte sie (oder die eingesetzte Software) Daten für Anschlagsplanungen auf prominente Ziele in den USA zu entdecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Grund mehr, über die Schlapphüte zu lachen, sie verächtlich zu machen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke nicht.&lt;br /&gt;Oder möchte jemand die Verantwortung für die Überwachung der Terroristen übernehmen?&lt;br /&gt;Und dann auch dafür, dass man beim nächsten Anschlag nicht alle verfügbaren Quellen sorgfältig geprüft hatte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, der erwähnten Software (doch etwa kein Redmonder Produkt?) sollten die Leutchen vielleicht tatsächlich mal ein Update gönnen. ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112005626456018433?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.ftd.de/pw/in/12387.html' title='Übereifrig und dumm? CIA sah Gespenster.'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112005626456018433'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112005626456018433'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/bereifrig-und-dumm-cia-sah-gespenster.html' title='Übereifrig und dumm? CIA sah Gespenster.'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-112005533458293163</id><published>2005-06-29T15:20:00.000+02:00</published><updated>2005-06-29T16:28:54.593+02:00</updated><title type='text'>Jeffersons Traum und der befreite Irak</title><content type='html'>In einem hervorragenden Essay versucht &lt;a href="http://www.randomhouse.de/author/author.jsp?per=26166"&gt;Michael Ignatieff&lt;/a&gt;, die US-amerikanische Außenpolitik seit George W. Bush und vor allem nach dem 11.9. in eine größere geschichtliche Logik einzuordnen. Er zieht die Parallelen bis hin zu &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Jefferson"&gt;Thomas Jefferson&lt;/a&gt; und dessen Glauben an die weltweite Verbreitung von Freiheit und Demokratie.&lt;br /&gt;Sowie bis hin zu &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Fitzgerald_Kennedy"&gt;J. F. Kennedy&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ronald_Reagan"&gt;Ronald Reagan&lt;/a&gt;, die er als Jeffersons Nachfolger missionarischer Freiheitsliebe sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazwischen weist Ignatieff auf den erstaunlichen Paradigmenwechsel in den politischen Lagern der USA hin:&lt;br /&gt;War es bis Reagan die Linken, die Freiheit und Menschenrecht auf ihr Schild hoben, während die Rechten "Realpolitik" machte und dabei passiv oder gar aktiv die übelsten Diktatoren unterstützten, hat sich das Blatt gewendet. Die osteuropäischen Freiheitsbewegung hatten in konservative Präsidenten ihre deutlichsten Fürsprecher (während das freie Europa größtenteils schwieg). Und es ist ein konservativer Präsident Bush, der heute US-Soldaten in den Irak schickt, um den Irakern die Freiheit zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Passage ist in den Ausführungen Ignatieffs ebenfalls hervorzuheben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;Dann sind da noch die Gefangenen. Und jener Mann mit der Kapuze auf dem Kopf und den Kabeln, die von seinem Körper herabhingen: die universelle Ikone für die Lücke zwischen den Idealen der amerikanischen Freiheit einerseits und der schäbigen, ja kriminellen Wirklichkeit amerikanischer Haft- und Verhörpraktiken andererseits. Es ist das widerliche Beispiel dieser Vergehen, das das amerikanische Gerede von Demokratie so hohl klingen lässt. Es wird unmöglich sein, der Herrschaft des Rechts in Ägypten zum Durchbruch zu verhelfen, wenn die Vereinigten Staaten Hosni Mubarak gefesselte Gefangene zum Foltern schicken. Und es wird unmöglich sein, den demokratischen Wandel in Marokko, Afghanistan oder wo auch immer voranzutreiben, wenn die Muslime glauben, amerikanische Sicherheitskräfte hätten den Koran geschändet.&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; Ignatieff war ja mit der Frage bekannt geworden: Dürfen und müssen liberale Demokratien möglicherweise illiberalen Mittel einsetzen, um den Kampf gegen Terroristen bestehen zu können. Dürfen sie also gezielt Terroristen töten, Präventivkriegen führen, entführte Passagierflugzeuge abschießen und Gefangenen foltern, um eventuell Leben rettende Informationen zu beschaffen?&lt;br /&gt; Seine Antwort war letztlich Ausdruck eines nachvollziehbar ehrlich empfundenen moralischen Dilemmas: Foltern ist nicht erlaubt, andere Mittel aber unter gewissen, dramatischen Umständen vielleicht schon, wenn damit viele Menschenleben gerettet werden können.&lt;br /&gt; Seine Ablehnung von Folter hat er hier noch einmal untermauert und für mich überzeugend begründet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ignatieff stellt in diesem Essay letztlich die Frage, wie lange die US-Bürger noch bereit sein werden, für die Freiheit Anderer ihre Söhne, Töchter, Ehemänner und -frauen zu opfern.&lt;br /&gt;Die Antwort darauf, so Ignatieff, wird zeigen, ob für die US-Amerikaner Jeffersons Traum noch lebendig genug ist, um dafür Opfer zu bringen.&lt;br /&gt;Wenn wir ehrlich sind: Sollten wir es nicht hoffen? Und sollten wir den Amerikanern nicht trotz allem letztlich zur Seite stehen? Trotz des uns unverständlichen religiös-aufgeladenen Pathos und trotz der furchtbar falschen und der Freiheit letztlich auch schadenden Mittel, die sie anwenden, in Guantanamo und anderswo? Welche Alternative haben wir? Und welche Alternative haben die Menschen, die noch in Unfreiheit leben?&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-112005533458293163?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.zeit.de/2005/27/Essay_Ignatieff' title='Jeffersons Traum und der befreite Irak'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112005533458293163'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/112005533458293163'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/jeffersons-traum-und-der-befreite-irak.html' title='Jeffersons Traum und der befreite Irak'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111994494798119983</id><published>2005-06-28T09:36:00.000+02:00</published><updated>2005-06-28T09:49:07.986+02:00</updated><title type='text'>Koranschändungen</title><content type='html'>In Guantanamo soll also der Koran "geschändet" worden sein. Man zerriss ihn, bespritzte ihn mit Urin - sagen zumindest ehemalige Häftlinge des US-Lagers auf Kuba.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen fragt sich natürlich, wie glaubwürdig die Zeugen sind. Es erscheint nicht abwegig, dass Terroristen angewiesen worden sein könnten, den Feind maximal zu diskreditieren.&lt;br /&gt;Zum anderen scheint der lockere Umgang der USA mit internationalem Menschenrecht und die Hinweise darauf aus den eigenen Reihen die Möglichkeit von Folter nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem anderen stellt sich aber eine Frage: Kann man ein Buch "schänden"?&lt;br /&gt;Ist die Verhältnismäßigkeit gewahrt, wenn das Zerreißen von Papier mehr Aufregung verursacht als das alltägliche Foltern, Vergewaltigen und Morden in z.B. islamischen Ländern?&lt;br /&gt;Erregen sich die islamischen Medien über verstümmelte, eingesperrte, zwangsverheiratete Frauen? Über Attentäter, die Zivilisten (Frauen, Männer, Kinder) in die Luft sprengen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die USA ist ein manchmal unwürdiger Verteidiger der Freiheit und Menschenrechte. Aber sie sind erstens ein Verteidiger und sie sind zweitens sehr viel glaubwürdiger als Menschen, die sich über Bücherschändungen erregen und das tägliche Leid vergessen, das ihre Religion anrichtet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111994494798119983?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,362609,00.html' title='Koranschändungen'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111994494798119983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111994494798119983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/koranschndungen.html' title='Koranschändungen'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111994411514462200</id><published>2005-06-28T09:26:00.000+02:00</published><updated>2005-06-28T09:35:15.146+02:00</updated><title type='text'>Schröders Vertrauensfrage</title><content type='html'>Nun sollen sie sich also enthalten, die SPD-Abgeordneten.&lt;br /&gt;Wenn der Chef fragt, ob man ihm ver- oder misstraut - wer möchte da schon eine klare Antwort geben? *g*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber mal im Ernst: Dieses unwürdige Theater ist ein schlechter Punkt unter das Ende des rot-grünen Projektes. Ein sauberer, ehrlicher Rücktritt wäre anständiger gewesen.&lt;br /&gt;So wird aber eine Regierungszeit in Lächerlichkeit getaucht, die nicht nur schlecht war.&lt;br /&gt;Die bleiernen, von grundlegenden Reformen meilenweit entfernten schwarz-gelben Jahre unter Kohl wurden zumindest in einigen Bereichen aufgebrochen: Staatsbürgerschaftsrecht, Förderung alternativer Energien, Etablierung deutscher Militäreinsätze zu friedenssichernden Maßnahmen,  Gleichstellung Homosexueller.&lt;br /&gt;Mit den falschen oder durch Inkonsequenz oder Schlamperei vergeigten Konzepten zu Arbeit, Wirtschaft und Sozialem hat Rot-Grün nur leider die Basis vergessen, nämlich die Finanzierungsgrundlage unseres Gemeinwesens.&lt;br /&gt;Nun werden wir mit Schwarz-Gelb (hoffentlich) bessere wirtschafts- und sozialpolitische Weichenstellungen bekommen, müssen diese aber wohl mit ideologisch motivierten Rückschritten in genau den Bereichen bezahlen, in denen Rot-Grün erfolgreich war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111994411514462200?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111994411514462200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111994411514462200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/schrders-vertrauensfrage.html' title='Schröders Vertrauensfrage'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111987841882574449</id><published>2005-06-27T14:56:00.000+02:00</published><updated>2005-06-27T15:20:18.830+02:00</updated><title type='text'>Das hätte sich nicht einmal die DDR-Presse getraut...</title><content type='html'>Da schaue ich heute so durch die Blog-Welt und stoße auf Zeilen, die mich irritiert verweilen lassen. Was ist das? Eine Satire? Oder doch ernst gemeint?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Form, in der der &lt;a href="http://www.muslim-markt.de/"&gt;Muslim-Markt&lt;/a&gt; den Wahlsieg des neuen Präsidenten des Iran feiert, wäre in der DDR verboten gewesen. So viel Speichelleckerei, soviel ins Peinliche abgleitende Verehrung hätten die Genossen als Verhöhnung empfunden. Nie hätten sie ihren ostdeutschen Untergebenen ein solches Maß an blinder, geistloser Heldenverehrung zugetraut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nostalgie beim Lesen solcher Ergüsse wäre  für mich als ehemaligen DDR-Bürger perfekt, wenn es nur Spaß wäre.&lt;br /&gt;Leider ist die kriecherische, undemokratischen Führern huldigende Geisteshaltung aber ernst gemeint. Und sie ist dort unten an der Macht. Und sie foltert und tötet Menschen für ihre kruden Ideen von Revolution, Himmelreich und Propheten.&lt;span class="beitragstext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="beitragstext"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111987841882574449?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://f25.parsimony.net/cgi-bin/topic-flat.cgi?Nummer=63498&amp;Phase=Phase1&amp;ThreadNummer=34122' title='Das hätte sich nicht einmal die DDR-Presse getraut...'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111987841882574449'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111987841882574449'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/das-htte-sich-nicht-einmal-die-ddr.html' title='Das hätte sich nicht einmal die DDR-Presse getraut...'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111987218792435249</id><published>2005-06-27T13:32:00.000+02:00</published><updated>2005-06-27T13:36:27.926+02:00</updated><title type='text'>Betteln um Ver- ...äh... Misstrauen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif;font-size:-1;"&gt;"Sehr geehrter Herr Bundestagspräsident, gemäß Artikel 68 des Grundgesetzes stelle ich den Antrag mir das Vertrauen auszusprechen. Ich beabsichtige, vor der Abstimmung am Freitag, dem 1. Juli 2005, hierzu eine Erklärung abzugeben." (&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,362423,00.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kanzler Schröder beantragt, ihm das Vertrauen auszusprechen, um es nicht zu bekommen. Jedem, der ihm vertraut, wird sein Misstrauen entgegenschlagen.&lt;br /&gt;Was für eine unwürdige Prozedur! Es wird Zeit, dass Regeln geschaffen werden, die ein weniger lächerlich anmutendes Abdanken des Regierung zulassen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111987218792435249?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111987218792435249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111987218792435249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/betteln-um-ver-h-misstrauen.html' title='Betteln um Ver- ...äh... Misstrauen'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111986507137626459</id><published>2005-06-27T09:03:00.000+02:00</published><updated>2005-06-27T11:37:51.380+02:00</updated><title type='text'>Religiöser Faschist gewinnt Wahl im Iran</title><content type='html'>Zu Beginn sollten wir eines nicht vergessen: Wir sprechen hier über ein scheindemokratisches Absurdistan.&lt;br /&gt;Wir reden von einer Wahl, zu der Kandidaten nicht entsprechend objektiver, fairer Regeln sondern nach Gutdünken (natürlich ungewählter) religiöser Führer zugelassen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird gesagt, dass die Wähler des neuen Präsidenten vor allem aus den ärmeren Schichten stammen. Das Prädikat "von den Armen gewählt" ist aber, wie wir zur Genüge wissen, beileibe kein Qualitätsmerkmal.&lt;br /&gt;Wenn ein Volk Hunger leidet, wendet es sich oft genug Männern mit einfachen Worten und der Aura eines Willens zur Tat zu; eines Willens, der auch Gewalt als Mittel einschließt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines aber sollte klar sein: Dieser persische Taliban wird seine Versprechen von Wohlfahrt und Armutsbekämpfung nicht einlösen können. Wäre dazu doch wirtschaftliche Freiheit notwendig, die ohne minimale gesellschaftliche Freiheit nicht funktionieren kann.&lt;br /&gt;Meine Befürchtung ist also, dass ein solcher Extremist im Scheitern zu den in solchen Fällen üblichen Mitteln greift: Agression und Terror, nach innen wie nach außen.&lt;br /&gt;Wenn also der Wohlstand ausbleibt, wird ein Mann wie &lt;span class="bu"&gt;Mahmud Ahmadinedschad die Schuld Feinden im Inneren und Äußeren zuschieben. (Denn der Islam kann ja nicht schuld sein.)&lt;br /&gt;Das bedeutet: Unterdrückung freiheitlicher Bestrebungen (und sei es nur die Freiheit junger Leute, sich an den Händen zu halten) und Gefahr für die Nachbarn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzige Hoffnung dieser düsteren Gegenwart ist, dass dieses Erstarken des islamischen Faschismus dazu führt, dass die Iraner sich irgendwann &lt;/span&gt;&lt;span class="bu"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="bu"&gt;nicht mehr mit (von den Religiösen tolerierten) "Reform-Präsidenten" zufrieden geben.&lt;br /&gt;Sondern, dass sie erkennen, dass sie Wohlstand und Demokratie nur zusammen bekommen können.&lt;br /&gt;Und dass alte Männer, die aus alten Büchern zitieren, um einem Land ihren Willen auzudrücken, dabei im Wege stehen und aufs Altenteil gehören.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111986507137626459?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111986507137626459'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111986507137626459'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/religiser-faschist-gewinnt-wahl-im.html' title='Religiöser Faschist gewinnt Wahl im Iran'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111981492445181942</id><published>2005-06-26T21:35:00.000+02:00</published><updated>2005-06-26T21:42:04.450+02:00</updated><title type='text'>Oswald Metzger verfehlt Platz auf der Landesliste</title><content type='html'>Der Metzger hat es nicht geschafft - seine Parteifreunde verwehrten ihm einen der aussichtsreichen Plätze auf der Landesliste.&lt;br /&gt;Bleibt mir die Frage: Sind ökolibertäre und wirtschaftsliberale Ideen bei den Grünen grundsätzlich schlecht aufgehoben? (Ist meine Mitgliedschaft dort also rausgeworfene Zeit?)&lt;br /&gt;Oder hat das gescheiterte Comeback doch eher den Grund persönlicher Zwistigkeiten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde mir das noch eine Weile ansehen. Übermorgen stellt sich in unserem Kreisverband ein ausgemachter Linker vor und möchte sich von uns als Direktkandidat aufstellen lassen.&lt;br /&gt;Die Befragung, die ich ihm angedeihen lassen werde, wird mir ein Prüfstein für meine eigene Mitgliedschaft sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111981492445181942?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://blog.focus.msn.de/metzger/archives/19' title='Oswald Metzger verfehlt Platz auf der Landesliste'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111981492445181942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111981492445181942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/oswald-metzger-verfehlt-platz-auf-der.html' title='Oswald Metzger verfehlt Platz auf der Landesliste'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111959884742636533</id><published>2005-06-24T09:29:00.000+02:00</published><updated>2005-06-24T11:36:09.996+02:00</updated><title type='text'>Gesunder Egoismus? Herr Lehne und die Softwarepatente</title><content type='html'>Vielleicht auch ein Vorgeschmack auf christdemokratische Regierungspolitik gegenüber dem Mittelstand?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Koordinator der konservativen Volkspartei im EU-Parlament, &lt;a href="http://www.kh-lehne.de/"&gt;Klaus-Heiner Lehne&lt;/a&gt;, scheint den Kampf für die Interessen der großen Software-Unternehmen um ihnen genehme Patentierungsregeln auch aus gesundem Eigeninteresse geführt haben. Schließlich ist er "Rechtsanwalt in der Sozietät Taylor Wessing in Düsseldorf", die sich unter anderem mit &lt;a href="http://www.taylorwessing.com/umbrella/de/services/index_body.html"&gt;gewerblichem &lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.taylorwessing.com/umbrella/de/services/index_body.html"&gt;Rechtsschutz&lt;/a&gt; beschäftigt und anscheinend bekannten Patentlobby-Vereinen&lt;br /&gt;Rabatte gewährt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Herrn Lehne Anerkennung für seinen ehrlichen Eigennutz aussprechen möchte, hier sind die Kontaktdaten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Klaus-Heiner Lehne MdEP&lt;br /&gt;Europäisches Parlament&lt;br /&gt;Rue Wiertz&lt;span style=""&gt;&lt;span class="stil82"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="stil82"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;B - 1047 Brüssel&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="stil82"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="stil82"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="stil82"&gt;&lt;a href="mailto:klehne@europarl.eu.int"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;klehne@europarl.eu.int&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span class="stil82"&gt;Fax: 0032-2-28 490 47&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111959884742636533?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.heise.de/newsticker/meldung/60988' title='Gesunder Egoismus? Herr Lehne und die Softwarepatente'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111959884742636533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111959884742636533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/gesunder-egoismus-herr-lehne-und-die.html' title='Gesunder Egoismus? Herr Lehne und die Softwarepatente'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111944293679247903</id><published>2005-06-22T14:08:00.000+02:00</published><updated>2005-06-22T14:22:16.796+02:00</updated><title type='text'>Meine Partei zieht in den Wahlkampf. Oder: Vom Schmerz der Unvollkommenheit.</title><content type='html'>Das erste Mal bin ich nun in der Lage, Mitglied einer Partei zu sein, die sich für Bundestagswahlen rüstet. Das Wahlprogramm habe ich zugesandt bekommen und prompt erwischt mich das Dilemma: Wenn ich die Hälfte unterstützenswert und die andere Hälfte unsinnig finde - was soll ich tun?&lt;br /&gt;Ich glaube, ich werde mir wohl oder übel die Arbeit machen müssen, Gegenanträge zu formulieren.&lt;br /&gt;Die Alternative wäre Passivität (also ohne Gegenwert gezahlte Mitgliedsbeiträge) oder der Austritt. Und austreten möchte ich nach so kurzer Zeit nicht. Außerdem: Wo fände ich eine andere politische Heimat, die mir behagte?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111944293679247903?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111944293679247903'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111944293679247903'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/meine-partei-zieht-in-den-wahlkampf.html' title='Meine Partei zieht in den Wahlkampf. Oder: Vom Schmerz der Unvollkommenheit.'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111943238728472355</id><published>2005-06-22T11:24:00.000+02:00</published><updated>2005-06-22T11:26:27.290+02:00</updated><title type='text'>Abschied von Dol2Day</title><content type='html'>Zitiert aus meinem Dol2Day-Tagebuch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:-1;color:#000000;"&gt;Sollte sich jemand die Mühe machen, nach den Beweggründen meines Abschieds von Dol zu forschen?&lt;br /&gt;Nun gut, hier sind sie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Potentiell faszinierend und fesselnd bei Dol2Day sind für mich zwei grundsätzlichen Ideen:&lt;br /&gt;Einerseits der Anspruch, Diskussionsplattform für politisch Interessierte zu sein.&lt;br /&gt;Und andererseits das Versprechen, hier Politik auch "machen" zu können ("Du kannst etwas verändern!").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund meines Abschieds ist die Enttäuschung in beiden Bereichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dol als Diskussionsplattform ist zwar ganz nett. Hin und wieder findet man zwischen all dem oberflächlichen und polemisch-dummen Müll auch Perlen der argumentativen Auseinandersetzung. (Dank an die wenigen Gesprächspartner, die mit Ausdauer und Intelligenz viel mehr zur Erweiterung meines Horizontes beigetragen haben, als sie selbst annehmen mögen!)&lt;br /&gt;Doch das wird mit dem Weggang vieler kluger Leute immer seltener.&lt;br /&gt;Trotzdem: Wenn ich zu Dol zurückkehren sollte, dann sicher nur, weil mein Bedarf an politischer Diskussion anderswo nicht gedeckt werden konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Idee, in und mit Dol tatsächlich auch Politik zu versuchen und nicht nur darüber zu diskutieren, sehe ich als komplett gescheitert an.&lt;br /&gt;Die politischen Strukturen verlieren sich entweder in internen Verwaltungsangelegenheiten, die mit politischen Links-Rechts-Schemata durchsetzt einen unsinnigen Brei ergeben.&lt;br /&gt;Oder Parteien und Kanzler reden über echte Politik in Form statisch bleibender Positionierungen. Die Ansicht, dass diese politischen Positionen zum die Strukturen selbst konstituierenden Streit taugen könnten, ist den meisten fremd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Idee der 2 Ebenen hatte ich einen letzten Versuch unternommen, ein Konzept zu entwickeln, das zumindest in den Strukturen abbildet, was ich mir inhaltlich als Sinngebung einer Politiksimulation vorstellen könnte. Ich hatte gehofft, dass Carnyx' Abgang der Moment sein könnte, der Dol aufrüttelt. Ich habe mich getäuscht.&lt;br /&gt;So wird Dol in meinen Augen aus dem Niveau einer reinen Diskussionplattform nicht herauskommen, wenn es sich nicht als möglicher Akteur in der realen Politik begreifen möchte.&lt;br /&gt;Politik kann man nicht an Interna abarbeiten. Um Politik muss man intern streiten aber dann muss man sie auch nach außen tragen. Und zwar diskursiv und mittels demokratischer Instanzen wie Kanzler und Opposition. Und nicht durch seichte kleinste Nenner wie Meinungsdoliszite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 2-Ebenen-Idee hat Mitstreiter gefunden, die daran weiterwirken wollen. Das freut mich und ich wünsche den engagierten Leutchen viel Glück.&lt;br /&gt;Ich glaube allerdings nicht daran, dass eine noch so perfekte Struktur etwas bewirkt, wenn die interessierte Aktivität der Doler selbst fehlt, wenn kaum jemand da ist, diese Ebenen mit Leben zu füllen.&lt;br /&gt;Und deshalb sage ich: Tschüß! Es hat Spaß gemacht. Aber es ist erst einmal genug.&lt;br /&gt;Vielleicht komme ich wieder, wenn ich in den Nachrichten lese, dass der Internetkanzler X gegen Y protestiert und dies mit lesenswerten Argumenten begründet. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Erwähnt werden soll auch, dass ich hier einige nette Menschen kennengelernt habe. Dank gilt ihnen, weil sie der virtuellen Plattform ein menschliches Gesicht gegeben haben.&lt;br /&gt;Ich hoffe, der Kontakt reißt nicht ab. Per e-Mail bin ich unter boche@gmx.com erreichbar.&lt;br /&gt;Oder zu Hause, für die, die den Weg kennen. ;-)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111943238728472355?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111943238728472355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111943238728472355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/abschied-von-dol2day.html' title='Abschied von Dol2Day'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111761813178978895</id><published>2005-06-01T11:26:00.000+02:00</published><updated>2005-06-01T11:29:22.320+02:00</updated><title type='text'>Und Putin sprach: "Wer betrügen darf, bestimme ich!"</title><content type='html'>Michail Chodorowski geht für 9 Jahre ins Gefängnis.&lt;br /&gt;Ihm wird zur Last gelegt, ein erfolgreicher Geschäftsmann zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn geschäftlicher Erfolg im nach-sowjetischen Russland bedeutete und bedeutet Bestechung, Betrug, Steuerhinterziehung und Korruption.&lt;br /&gt;Die Alternative hieß nicht rechtlich einwandfreies Verhalten, sondern geschäftlicher Ruin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt sich nun aber voreilig darüber zu freuen, dass die Justiz endlich einmal zuschlägt und dem Gesetz Geltung verschafft, sollte man sich fragen, warum es gerade Chodorowski trifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War er der schlimmste Betrüger?&lt;br /&gt;Oder war er nur der unbequemste?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nämlich einer, der es geschafft hat, aus seinem Konzern eine sauber geführte Aktiengesellschaft zu machen.&lt;br /&gt;Einer, der die liberale Opposition in Russland finanziell unterstützte.&lt;br /&gt;Einer, der es wagte, vor Putin nicht zu kuschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die offensichtliche Vorausplanung des gesamten Prozessablaufes spricht ebenfalls dafür:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier hat ein autokratischer Staat seine ihm hörige Justiz benutzt, um einen unbequemen Widersacher kaltzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf alt-sowjetische Weise: Ein Jude hinter Gitter, in einem Schauprozess, bei dem das Urteil vorher feststand.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111761813178978895?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111761813178978895'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111761813178978895'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/06/und-putin-sprach-wer-betrgen-darf.html' title='Und Putin sprach: &quot;Wer betrügen darf, bestimme ich!&quot;'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111261378486105032</id><published>2005-04-04T13:21:00.000+02:00</published><updated>2005-04-04T13:23:04.863+02:00</updated><title type='text'>Mein Cicero-Leserbrief (siehe unten)</title><content type='html'>Mein Leserbrief an Cicero wurde erst online veröffentlicht und dann, ein, zwei Tage später wieder heruntergenommen.&lt;br /&gt;Ist da einer der kritisierten Autoren vorstellig geworden? Passte die Einschätzung einem der Interviewpartner nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sieht jedenfalls nicht nach einem souveränen Umgang mit Kritik aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111261378486105032?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111261378486105032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111261378486105032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/04/mein-cicero-leserbrief-siehe-unten.html' title='Mein Cicero-Leserbrief (siehe unten)'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111261217396625984</id><published>2005-04-04T12:54:00.000+02:00</published><updated>2005-04-04T12:57:22.736+02:00</updated><title type='text'>Wochenthema, die Kolumne bei dol2morrow: Öffentliches Sterben</title><content type='html'>&lt;p&gt;Diese Woche wird öffentlich gestorben.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a name="body"&gt;&lt;/a&gt;Im fernen Amerika kämpfen die Lebenden um eine Angehörige, die ihre eigene Stimme nicht mehr erheben und ihr Schicksal nicht mehr beeinflussen kann.&lt;br /&gt;Eine Seite kämpft für den Tod und sieht ihn als erlösendes Ende eines Lebens, das ohne Bewusstsein und ohne Chance auf Besserung und deshalb lebensunwert sei.&lt;br /&gt;Die andere Seite kämpft für das Leben der Tochter und Schwester, vielleicht aus verständlicher Verlustangst, vielleicht aus religiöser Überzeugung, dass Leben heilig sei.&lt;br /&gt;Der Kampf wird öffentlich ausgetragen. Politik und Öffentlichkeit ergreifen Partei in diesem tieftraurigen, furchtbaren Familienzwist. Sie machen aus dem persönlichen Leid und Tod einer Frau ein Politikum. Missbrauch des Allermenschlichsten kann man das nennen.&lt;br /&gt;Es ist nur ein schwacher Trost zu wissen, dass das Opfer nach allen medizinischem Wissen biologisch nicht mehr in der Lage war zu leiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Rom stirbt derweil ein alter Mann.&lt;br /&gt;Die Öffentlichkeit nimmt auch an diesem Sterben teil. Will heißen: Schlagzeilen, Fernsehbilder ("leider" nur vom Petersplatz; der Patient war als Bild nicht zu bekommen), Laufzeilen am Bildschirmrand.&lt;br /&gt;Wie sähe das Christentum heute aus, wenn Jesus' Kreuzigung live und in Farbe auf allen Kanälen verbreitet, sein Gesundheitszustand in Minutentakt dem neugierigen Publikum rapportiert worden wäre?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sterben macht Angst. Sterben bedeutet, dass das dem Menschen Bekannte endet und das Unbekannte unausweichlich beginnt. Und im Moment des Sterbens ist der Mensch wirklich und ganz vollkommen allein, Sterben ist die wohl intimste Erfahrung, die ein Mensch machen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die mediale Inszenierung des Todes und des Sterbens entspringt dem tiefen Wissen, dass man seinem Ende nicht entkommen kann. Man kann nicht wegsehen, im Gegenteil - man muss immer und immer wieder hinsehen. Weil man das Unbegreifliche trotzdem zu begreifen versucht, um die Angst davor zu mindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die moderne Medienwelt bietet ungeahnte Möglichkeiten des Hinsehens.&lt;br /&gt;Früher wurde die Tür geschlossen. Drin blieben Familie und Freunde. Draußen blieben die anderen. Heute muss ein Mensch nur prominent sein oder besonders dramatisch bild- wie schlagzeilenträchtig sterben, damit keine Tür seinen intimsten Moment vor den Blicken der ganzen Welt schützen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zu allerletzt bleibt der Tod real, wie sehr er auch durch die Nachrichten und Filme und Gespräche geistert. Und er findet, wie das Leben überhaupt, nicht in den Medien statt. Sondern in der Wirklichkeit. Genießen wir also diese. Zum Beispiel an diesem Wochenende, zum Beispiel ohne Dol2Day.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.cp4you.de/d2m/pivot/entry.php?uid=standard-161#body"&gt;http://www.cp4you.de/d2m/pivot/entry.php?uid=standard-161#body&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111261217396625984?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111261217396625984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111261217396625984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/04/wochenthema-die-kolumne-bei-dol2morrow.html' title='Wochenthema, die Kolumne bei dol2morrow: Öffentliches Sterben'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111227848678951286</id><published>2005-03-31T16:12:00.000+02:00</published><updated>2005-03-31T16:21:21.306+02:00</updated><title type='text'>Leserbrief zum Cicero, April-Ausgabe 2005</title><content type='html'>Mit sehr viel Interesse und Wohlwollen habe ich Ihre Zeitschrift entdeckt und die Probeausgabe zu lesen begonnen. Nach einigen guten Artikeln häufte sich jedoch die Enttäuschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Artikel, der die Rede Mario Vargas Llosa zitiert, erscheint mit seinen erzählerischen Brüchen arg lieblos zusammen gestückelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jürgen Busches Artikel über den (meiner Meinung nach zu Recht) der Arroganz gescholtenen Joschka Fischer war in weiten Teilen mehr böswillig-arrogante Polemik gegen die anscheinend immer noch als Anlass zur Aufregung taugenden 68er als inhaltlich spannende Analyse eines politisch angeschlagenen Mannes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das Gespräch mit den Herren Fest und Siedler über das Bürgertum bestach leider nur durch die kluge Gesprächsleitung.&lt;br /&gt;Das inhaltlich oft beängstigend arme und widersprüchliche Geplänkel der beiden "großen Bürger" führt die Sorge um das Verschwinden des Bürgertums auf fast tragikomische und sicher ungewollte Weise am lebendigen Objekt vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, diese enttäuschenden Eindrücke waren nur Momentaufnahmen, die langfristig von guter journalistischer Qualität aufgewogen werden.&lt;br /&gt;Denn eine bürgerlich-liberale Qualitätszeitschrift im Format und in der Aufmachung des Cicero fände in mir einen begeisterten Leser.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111227848678951286?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111227848678951286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111227848678951286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/03/leserbrief-zum-cicero-april-ausgabe.html' title='Leserbrief zum Cicero, April-Ausgabe 2005'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-111044216366638883</id><published>2005-03-10T09:04:00.000+01:00</published><updated>2005-03-10T13:53:50.630+01:00</updated><title type='text'>Bolivianischer Traum</title><content type='html'>Bücher sind wie Freunde, die einen zu gut kennen - ein Gespräch mit Ihnen bringt einem auf höchst unbequeme Weise das eigene Innerste wieder zu Bewusstsein, vergessene Träume und verloren gegangene Sehnsüchte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-111044216366638883?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111044216366638883'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/111044216366638883'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/03/bolivianischer-traum.html' title='Bolivianischer Traum'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-110493445366123472</id><published>2005-01-05T13:42:00.000+01:00</published><updated>2005-01-12T09:35:16.746+01:00</updated><title type='text'>Sprache, tiefgepflügt</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.zeit.de/2005/01/sontag"&gt;http://www.zeit.de/2005/01/sontag&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mir die Frage gestellt, ob Nachrufe geeignete Ziele für sprachliche Kritik sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da aber das Metier derjenigen, der der Nachruf gilt, die Sprache war, ist dies vielleicht doch kein allzu kritikwürdiges Unterfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beginnen wir einfach mal mitten drin im Gewühl:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote style="color: rgb(153, 51, 0);"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"&lt;/span&gt;Wenn ein Freund stirbt  und Susan Sontag war ein enger Freund , dann fragt man sich, aufschreiend: Was war das Besondere an diesem Menschen? Warum war er einem nahe, was machte ihn  sie  so wichtig für das eigene Leben? &lt;table class="bordered" bgcolor="#fffff2" cellpadding="0" cellspacing="0" width="90%"&gt;   &lt;tbody&gt;   &lt;/tbody&gt;   &lt;/table&gt; Susan Sontag war außergewöhnlich."&lt;/blockquote&gt;Stakkato, Bindestrichgewirr - man fragt sich : Sind das gewollte oder auch unbewusste Ausdrucksformen der Verzweiflung?&lt;br /&gt;Nein, es scheint Methode zu sein.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 0);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 0);"&gt;Damit meine ich nicht ihren überragenden Intellekt, ihreman sagte oft: europäische  Bildung; damit meine ich Haltung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Die russische Puppe, die ihren Bauch aufmacht und immer wieder eine neue Puppe gebiert.&lt;br /&gt;Raddatzeng - und schon ist ein Satz im Matrjoschka-Format.&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="color: rgb(153, 51, 0);"&gt;Wenn das Wort Moral in unserer zerscherbenden Welt noch einen Sinn hat, einen Wert hat,...&lt;/blockquote&gt;"Zerscherbend" - schön.  Das ist Geschmackssache.&lt;br /&gt;Auch die ermüdende Aufzählung, was Moral in unserer ... ähem ... Welt haben könnte, kann man mögen. Muss man aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="color: rgb(153, 51, 0);"&gt;Ob sie nun dem tiefmütigen, aus Barmherzigkeit zynischen Cioran nachdachte;...&lt;/blockquote&gt;"Gedachte"? "Über ihn nachdachte"?&lt;br /&gt;Und "Tiefmut", was mag das sein? Irgend etwas zwischen Tiefsinn und dem gefühlten Gegenteil von Hochmut?&lt;br /&gt;Kleine Stolperer sind natürlich verzeihlich bei all den (allerdings selbstgelegten) Teilsatzfallen.&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="color: rgb(153, 51, 0);"&gt;Sie galt als hochfahrend. Nehmen wir getrost das Wort beim Worte: Sie fuhr hoch, sie fuhr schnell, sie nahm die Kurven rasant; geschlingert ist sie nie.&lt;/blockquote&gt;Auf die Assoziation zwischen "Hochfahren" und rasanter Autofahrt muss man erst gestoßen werden. (Vielleicht auch, weil man diese Verknüpfung selbst nicht freiwillig gewählt hätte.)&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="color: rgb(153, 51, 0);"&gt;Wer erlebt hat, mit welcher Zartheit  darf man noch das Wort Innigkeit benutzen?  sie Gedichte vortrug, keineswegs immer vor vollem Saal, der ihr gebührte, nein, abends spät, beim Wein, in einem Hotel, in der Wohnung, ...&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Satzbau, einem Rap-Gesang ähnlich - das kennen wir ja schon. Aber Sie dürfen, Herr Raddatz!&lt;br /&gt;Und hoppla - gleich wieder ein Stolperer:&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="color: rgb(153, 51, 0);"&gt;ohne Publikum als den staunenden Gastgeber,...&lt;/blockquote&gt;"ohne - als" War da nicht noch etwas?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Fritz J. Raddatz, Ihre Trauer über den Verlust Ihrer Freundin ist nicht Ziel des Spottes oder der Kritik und darf es nicht sein.&lt;br /&gt;Sorgen Sie dafür, dass dies so bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Ihrem Sinne, vielleicht auch im Sinne der Betrauerten und, bescheiden angemerkt, sicher auch im Sinne des Lesers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank!&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-110493445366123472?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/110493445366123472'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/110493445366123472'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2005/01/sprache-tiefgepflgt.html' title='Sprache, tiefgepflügt'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9948096.post-110496163350218386</id><published>2004-11-09T22:46:00.000+01:00</published><updated>2005-01-05T22:47:13.503+01:00</updated><title type='text'>9.11.1989 - Und der Kaiser war nackt...</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:-1;color:#000000;"&gt;Tage, an denen die "große Politik", "große Ereignisse" den persönlichen Bereich des Erlebens kreuzen und tiefe Spuren hinterlassen, sind sicher selten in jedermanns Leben.&lt;br /&gt;Der 9. November war so ein Tag für mich, wie sicher für viele andere Deutsche, die ihn bewusst erlebt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Wochen durch eine Ausgangssperre quasi eingesperrt in einer NVA-Kaserne nahe Berlins rumorte es in der "Truppe". Die Nachrichten von draußen waren widersprüchlich. Hoffnungsfrohen Briefen von Freunden und Eltern über den Mut zu Demonstrationen in Leipzig, Dresden und anderswo, folgten traurige Nachrichten von guten Freunden, die die DDR über Ungarn oder die Tschechoslowakei verlassen hatten - damals schien uns die Trennung noch endgültig zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daneben erlebten wir in der Kaserne die spürbare Unsicherheit der Offiziere. Ehemals politisch überkorrekte Politoffiziere pendelten zwischen Schweigen und agressiven Verbalattacken gegen den Klassenfeind, den es draußen zusammen zu schießen gelte (und der doch die Gesichter unserer Eltern und Freunden hatte!).&lt;br /&gt;Noch am 4. November rückten wir nachts mit schwerer Bewaffnung nach Berlin ein, um den "Klassenfeind" von der Stürmung des "antifaschistischen Schutzwalls" abzuhalten, wenn nötig mit Waffengewalt, wie uns unser Regimentskommandeur in einer einpeitschenden Rede zurief.&lt;br /&gt;(Zum Glück saßen wir dann nur in Bereitschaftsräumen herum. Der Klassenfeind bestand aus fröhlichen DDR-Bürgern und neugierigen West-Berlinern, die sich zur größten friedlichen Demonstration der '89er Demokratiebewegung einfanden.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der 9. November und die unglaublichen Nachrichten, die ihm folgten (DDR-Bürger auf der Mauer! Trabis in West-Berlin! Freudentänze von Bürgern und Grenzsoldaten am ehemaligen Todesstreifen!) brachte dann die erlösende Gewissheit:&lt;br /&gt;Dieses System endet hier. Es gibt kein zurück mehr, die Schleusen sind offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die verbleibende DDR-Führung schrumpfte im frischen Wind der Freiheit auf ihre tatsächliche Größe zurück: Senile, alte Männer und opportunistische alternde FDJ-Kader, denen das Volk erfolgreich weggelaufen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. November 1989 - so schmeckt Freiheit, so schmeckt das Gefühl, den Kaiser endlich nackt sehen zu können und ihn zum Teufel zu jagen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9948096-110496163350218386?l=streiflicht.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/110496163350218386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9948096/posts/default/110496163350218386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://streiflicht.blogspot.com/2004/11/9111989-und-der-kaiser-war-nackt.html' title='9.11.1989 - Und der Kaiser war nackt...'/><author><name>Boche</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
