"Möchten Sie auch hier rein?"
Aha, so ist es also.
Da steht die, bisher nur aus der Ferne gesehene, attraktive Kollegin - vielleicht zwanzig, zweiundzwanzig Jahre jung - an der Tür und fragt mich oben Zitiertes. Sofort als sie es sagt, spüre ich, dass das "Sie", welches sie mir gegenüber benutzt, einen eigenartigen Geschmack hat.
Ich stammle eine Antwort und gehe dann grübelnd an meinen Arbeitsplatz.
Plötzlich habe ich es: Das "Sie" war eine Ansprache über eine Altersbarriere hinweg, die ich nicht empfunden hatte, die für sie aber in erschreckender Selbstverständlichkeit vorhanden ist.
Auf der einen Seite des "Sie" stand ich, mit mir inzwischen vertrautem Bauchansatz langsam auf die Vierzig zugehend.
Auf der anderen Seite stand sie, und mit ihr all die Achtzehn- oder Zwanzigjährigen, die ihre eigene Jugend lebten, in der jedes Jahr wie jede Party noch unendlich erscheint. Und denen jemand, der 15 Jahre älter ist, deshalb unendlich viel älter vorkommt.
Ich muss mich wohl langsam an ein Leben als alter Sack gewöhnen.
Da steht die, bisher nur aus der Ferne gesehene, attraktive Kollegin - vielleicht zwanzig, zweiundzwanzig Jahre jung - an der Tür und fragt mich oben Zitiertes. Sofort als sie es sagt, spüre ich, dass das "Sie", welches sie mir gegenüber benutzt, einen eigenartigen Geschmack hat.
Ich stammle eine Antwort und gehe dann grübelnd an meinen Arbeitsplatz.
Plötzlich habe ich es: Das "Sie" war eine Ansprache über eine Altersbarriere hinweg, die ich nicht empfunden hatte, die für sie aber in erschreckender Selbstverständlichkeit vorhanden ist.
Auf der einen Seite des "Sie" stand ich, mit mir inzwischen vertrautem Bauchansatz langsam auf die Vierzig zugehend.
Auf der anderen Seite stand sie, und mit ihr all die Achtzehn- oder Zwanzigjährigen, die ihre eigene Jugend lebten, in der jedes Jahr wie jede Party noch unendlich erscheint. Und denen jemand, der 15 Jahre älter ist, deshalb unendlich viel älter vorkommt.
Ich muss mich wohl langsam an ein Leben als alter Sack gewöhnen.

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